Termine
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Seit April 2026 ist das mobile Besuchszentrum „SchUMobil“ in seiner Geburtsstadt Worms auf Tour. Mit dem SchUMobil vermittelt der SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. bei verschiedenen Veranstaltungen Wissenswertes über das UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz. Die nächste Gelegenheit, das erste jüdische UNESCO-Welterbe Deutschlands spielerisch zu entdecken, bietet sich am 13. Juni im Rahmen der Wormser Kulturnacht: Bereits zum 18. Mal zeigen lokale Kulturschaffende an über 30 Orten, wie bunt, vielfältig und lebendig die geschichtsträchtige Stadt ist.
Mitmachen, Staunen und Lernen stehen an diesem Abend auch mit dem kostenfreien Kinder-Workshop Lesen und Schreiben mit Jakub auf dem Programm. Der Workshop nimmt die Teilnehmenden mit auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit nimmt: Zusammen mit dem Waisenjungen Jakub, der im mittelalterlichen Worms von dem berühmten jüdischen Gelehrten MaHaRiL zum Zauberlehrling ausgebildet wird und dafür eine Prüfung bestehen muss, entdecken wir das hebräische Alphabet, das Alef-Bet. Der Workshop ist für große und kleine Entdecker geeignet: An einer Mal- und Bastelstation können sie sich auf kreative Weise ihren eigenen Initialen in hebräischer Schrift sowie den Symbolen der SchUM-Stätten nähern.
SA 13. Juni | 17 bis 22 Uhr
SchUMobil und Kinder-Workshop „Lesen und Schreiben mit Jakub. Eine Zeitreise in die Vergangenheit“ mit dem SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e. V.
Vor der Dreifaltigkeitskirche, Marktplatz 12, 67547 Worms
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SchUM-Artist in Residence 2026 geht in seine Abschlussphase!
Die drei Stipendiat:innen Roy Efrat, Atalya Laufer & Raphaël Fischer-Dieskau haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Geschichte, Kultur und den Traditionen der SchUM-Gemeinden am Rhein auseinandergesetzt – und daraus eigene künstlerische Projekte entwickelt.
„Die Projekte schlagen Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und eröffnen neue Zugänge zu einem weltweit einzigartigen kulturellen Erbe.“ (Birgit Kita)
Nächste Woche werden die entstandenen Arbeiten öffentlich präsentiert: In Ausstellungen, Präsentationen und Gesprächen geben die SchUM-Artists Einblicke in ihre Projekte und laden zum lebendigen Austausch zwischen Kunst, Stadtgesellschaft und Geschichte ein. Eintritt frei & ohne Anmeldung.Worms | DI 26. Mai | 18:00 Uhr Abschlussveranstaltung mit Atalya Laufer
SchUM-Lab, Neumarkt 10, 67547 WormsSpeyer | DI 26. Mai | 18:30 Uhr Abschlussveranstaltung mit Roy Efrat (Englisch)
Museum SchPIRA, Kleine Pfaffengasse 22, 67346 SpeyerMainz | MI 27. Mai | 17:30 Uhr Abschlussveranstaltung mit Raphaël Fischer-Dieskau
Klarastraße 10, 55116 Mainz (Außenbereich) -
Vor fast hundert Jahren legte der junge Kunsthistoriker Richard Krautheimer 1927 mit seiner Publikation „Mittelalterliche Synagogen“ die erste grundlegende kunsthistorische Studie zur Architektur mittelalterlicher Synagogen vor. Seine Thesen prägten über Jahrzehnte die Forschung und werden auch heute noch als zentrale Referenz genutzt, wenn es um die Beschreibung und Charakterisierung der Synagoge als bauliches Zentrum des jüdischen Gemeindelebens im mittelalterlichen Stadtraum geht. Archäologische Befunde, vergleichende Bauforschung und eingehendere Quellenstudien haben das jedoch seitdem das Wissen um die Bedeutung dieser Bauten wesentlich erweitert und zeichnen heute ein nochmals komplexeres Bild, als es seinerzeit Richard Krautheimer ausformulierte.
Anlässlich des beinahe hundertjährigen Jubiläums dieser Studie widmet sich PD Dr.-Ing. habil. Simon Paulus in seinem hybriden Vortrag, der im Rahmen der Vortragsreihe „SchUM Insights“ des SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. am 12. Mai 2026 um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz stattfindet und auch online verfolgt werden kann, einer kritischen Würdigung und Revision dieser wegweisenden Arbeit Krautheimers. Ausgehend von den Synagogen der SchUM-Gemeinden und gestützt auf aktuelle interdisziplinäre Ansätze wird er nicht nur die historische Bedeutung dieser Bauten beleuchten, sondern auch gegenwärtige Diskurse und künftige Perspektiven der Forschung zur baulichen Infrastruktur und Topographie jüdischer Siedlungsquartiere vorstellen. Simon Paulus ist ausgewiesener Experte für Architekturgeschichte, mittelalterlichen Synagogenbau sowie Architektur für den jüdischen Kultus (Antike bis 21. Jahrhundert) und ist derzeit als Privatdozent am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart tätig.
Anmeldung per E-Mail bis zum 11. Mai um 12 Uhr unter: anmeldung_at_gdke.rlp.de. Der Zugangslink wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „SchUM Insights“ des SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V., die sich den vielfältigen Facetten des jüdischen Erbes in Deutschland und der Geschichte der SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz widmet. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Landesmuseum Mainz – Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – statt.
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SchUMobil meets Weinmeile: Vom 23. bis 26. April 2026 wird Worms zwischen Lutherdenkmal und Luginsland zur lebendigen Flaniermeile für die ganze Familie.
Und für wissbegierige Entdecker:innen – denn auch wir sind mit dem SchUMobil in diesem Jahr am Wochenende mit dabei!
Sie erwartet eine spannende Entdeckungsreise durch Geschichte, Traditionen und Kultur des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms & Mainz.
Im Mittelpunkt steht die regionale und globale Bedeutung der SchUM-Stätten:- Was ist SchUM eigentlich?
- Welche Welterbekomponenten gibt es in Speyer, Worms & Mainz – und was macht sie weltweit so besonders?
- Welche jüdischen Rituale und Bräuche gibt es in der aschkenasischen Alltagskultur?
Kleine Mitmachstationen, wie die spannenden „Wusstest Du schon?“-Tafeln, laden Groß und Klein dazu ein, das jüdische Erbe am Rhein spielerisch zu entdecken und jüdische Kultur besser zu verstehen.
Vorplatz Museum Heylshof
Samstag, 25. April | 15–20 Uhr
Sonntag, 26. April | 12–18 Uhr -
2024 ging das „SchUMobil“ erstmals auf Reisen in die SchUM-Stadt Speyer. Höhepunkte waren die Besuche der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, Talya Lador-Fresher, gemeinsam mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer im August und des Innenministers Michael Ebling während der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals im September. 2025 konnte das mobile Besuchszentrum erstmals in der Landeshauptstadt Mainz unter anderem beim Eröffnungsfest zum Kultursommer Rheinland-Pfalz, bei der Mainzer Museumsnacht, dem Mainzer Wissenschaftsmarkt und beim Tag der offenen Tür der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen erlebt werden. Im Jubiläumsjahr des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz kehrt das SchUMobil in seine Geburtsstadt Worms zurück und wird bei verschiedenen Veranstaltungen zu sehen sein.
Die erste Gelegenheit zur Begegnung bietet sich am 12. April beim Veranstaltungswochenende „Worms blüht auf“: Gemeinsam mit dem SchUM-Verein lädt das SchUMobil von 12 bis 17 Uhr auf dem Synagogenplatz zu einer Entdeckungsreise in die Geschichte, die Tradition und die Kultur des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz ein. Die nächsten Termine finden im Rahmen der „Wormser Weinmeile“ am 25. und 26. April sowie beim UNESCO-Welterbetag am 7. Juni statt. Auch bei der Wormser „Kulturnacht“ am 13. Juni ist das SchUMobil vertreten. Ein besonderes Highlight am frühen Abend: Der begleitende Kinder-Workshop „Lesen und Schreiben mit Jakub. Eine Zeitreise in die Vergangenheit“. In dem kostenfreien Workshop des SchUM-Städte e.V. wird die Geschichte des Waisenjungen Jakub erzählt, der in Worms von dem jüdischen Gelehrten MaHaRiL zum Zauberlehrling ausgebildet wird und dafür eine Prüfung bestehen muss. Die Teilnehmenden werden mit Jakub in das hebräische Alphabet, das Alef-Bet, eingeführt und können mit dem SchUMobil das einzigartige jüdische Erbe am Rhein spielerisch entdecken.
Zum SchUMobil
Das SchUMobil ist ein mobiles pädagogisches Angebot im öffentlichen Raum, das Besuchende kompakt und leicht zugänglich mit auf eine Reise durch das erste jüdische UNESCO-Welterbe Deutschlands nimmt. Im Mittelpunkt stehen die globale wie regionale Bedeutung der SchUM-Stätten: Was ist SchUM eigentlich? Welche Welterbekomponenten gibt es in Speyer, Worms und Mainz, und was macht sie weltweit so besonders? Welche jüdischen Rituale und Bräuche gibt es in der aschkenasischen Alltagskultur? Kleine Mitmachstationen, wie die spannenden „Wusstest Du schon?“-Tafeln, laden Groß und Klein dazu ein, das UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz spielerisch zu entdecken. Wissenswertes über die große jüdische Vergangenheit am Rhein sowie das Zusammenleben von Christen und Juden fördert nachhaltig gegenseitiges Verstehen, Toleranz und Respekt.
Das SchUMobil wurde 2023 von der Kulturkoordination Worms in Zusammenarbeit mit dem SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e. V. für das UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz entwickelt und 2024 erweitert.
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Bereits seit dem 11. Jahrhundert besteht der jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms. Der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas liegt außerhalb der mittelalterlichen Stadtgrenzen. Rund 2.500 Grabsteine zeugen von einer jahrhundertealten Geschichte und machen den Friedhof zu einem einzigartigen Kulturdenkmal von internationaler Bedeutung. Zahlreiche bedeutende Gelehrte und Rabbiner fanden hier ihre letzte Ruhe, weshalb der Ort bis heute ein wichtiges Ziel für jüdische Gläubige aus aller Welt ist.
Seit Juli 2021 gehört er neben dem Synagogenbezirk mit Synagoge, Raschi-Jeschiwa, Mikwe und Raschi-Haus zum UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz.
Ab dem 20. März findet immer freitags um 15 Uhr ein einstündiger Rundgang über den „Heiligen Sand“ statt. Dabei erläutern die Gästeführer die Besonderheiten des jüdischen Friedhofs mit seiner Geschichte und seiner einzigartigen Atmosphäre.
Im November werden die Führungen bereits um 14 Uhr beginnen, ausgenommen sind Karfreitag sowie der 22. Mai, 11. und 25. September.
Der Rundgang wird von der Tourist Information angeboten und richtet sich an Einzelgäste und Kleingruppen bis sechs Personen. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen.
Tickets zu € 10,00 sind bis zum Beginn der Führung online unter www.ticket-regional.de/tiworms erhältlich („Ticket auf’s Handy“) sowie im Vorverkauf in der Tourist Information, Shop am Dom und allen weiteren Ticket Regional Vorverkaufsstellen. Kinder bis 14 Jahre sind frei. Weitere Infos: www.worms-erleben.de
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Viele Traditionen des heutigen Judentums erscheinen als althergebracht und tief in der Religion verwurzelt. Auch die Trennung von Männern und Frauen im synagogalen Raum gilt oft als eine solche selbstverständliche Praxis. Doch ein genauerer Blick zeigt: Hinter vielen dieser Bräuche verbirgt sich eine lange Entwicklungsgeschichte, die von kulturellen und historischen Einflüssen geprägt ist.
Frau Dr. Friederike Schöpf, ausgewiesene Expertin für antikes Judentum, mittelalterliche Synagogen und Entwicklung der Frauensektion in der Synagoge am Institut für Jüdische Studien der Universität Münster, wird in ihrem hybriden Vortrag die Entstehung und Entwicklung der Frauensynagogen nachzeichnen und neue Perspektiven auf das religiöse Leben in den SchUM-Gemeinden anhand dieser besonderen Orte zu eröffnen.
DI 31. März 2026, 18 Uhr
Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz
Anmeldung per E-Mail bis zum 30. März um 12 Uhr unter: anmeldung_at_gdke.rlp.de. Der Zugangslink wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Was verbindet die Pyramiden von Gizeh mit dem Kölner Dom, die Altstadt von Jerusalem mit dem Wattenmeer oder den Hadrianswall mit dem Trierer Dom? Die gemeinsame Idee des UNESCO-Welterbes: außergewöhnliche Stätten und Landschaften zu schützen, zu erhalten, zu vermitteln und für künftige Generationen zu bewahren.
Unsere neue Vortragsreihe „Heritage Talks“ lädt dazu ein, diesen Gedanken weiterzutragen und die Geschichten hinter den Welterbestätten gemeinsam mit Expert:innen zu entdecken. Gemeinsam mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP, genauer dem Sekretariat für das Welterbe in Rheinland-Pfalz, und dem Landesmuseum Mainz möchten wir Menschen verbinden – über Zeiten, Kulturen und Grenzen hinweg.
In unserer Auftaktveranstaltung am 13. Januar 2026 wird uns zunächst Friederike Hansell (Leiterin der Koordinierungsstelle Welterbe beim Auswärtigen Amt) in einem Impulsvortrag Einblicke in die Kriterien der UNESCO und ihre Arbeit geben. Im Anschluss diskutieren Dr. Stefanie Hahn (Referatsleiterin „Kulturelles Erbe, Weltkulturerbe“ im Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz) und Prof. Brigitte Mang (Mitglied der Monitoring-Gruppe deutsches Nationalkomitee von ICOMOS) mit uns über die rheinland-pfälzischen Welterbestätten, ihre besonderen Herausforderungen und das reiche kulturelle Erbe hier, in Deutschland und darüber hinaus. Moderiert wird der Abend von Birgit Kita (Geschäftsführerin SchUM-Städte e.V. und Sitemanagerin SchUM-Stätten).
Wir laden Sie herzlich ein, an diesem hybriden Vortrag teilzunehmen. Da die Zahl der Teilnehmenden vor Ort begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis 12. Januar um 12 Uhr per E-Mail unter anmeldung_at_gdke.rlp.de gebeten. Für die online-Teilnahme wird der Zugangslink nach Anmeldeschluss per E-Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Jüdische Kultur und jüdische Musik ist fester Bestandteil der europäischen und deutschen Kultur. Aus diesem Grund hat der weltweit erfolgreiche Konzertgitarrist Lucian Plessner zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ 2021 ein spannendes musikalisches Programm entwickelt, das seither erfolgreich auf Tournee ist. Das Programm Jüdische Musik – Was ist das? Sephardische und aschkenasische Musikschöpfung von Al-Andaluz des Mittelalters bis zur Moderne Europas und Amerikas umfasst eine musikalische Reise von den Klängen des frühen Mittelalters bis in die Gegenwart und verbindet eindrucksvolle Kompositionen mit einer Reflexion über den Integrationswillen und die Integrationsfähigkeit jüdischer Künstler:innen in verschiedenen Ländern und Epochen. Auch jüdische Komponist:innen aus den USA und Lateinamerika steuerten eigene Werke zu diesem einzigartigen Programm bei.
Ab November 2025 wird Lucian Plessner sein Programm erstmals in Deutschland in den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz präsentieren:
SA 29. November 2025, 18 Uhr | Worms
SchUM-Lab, Neumarkt 10, 67547 Worms
Anmeldung unter laura.karnasch_at_schumstaedte.de.SO 30. November 2025, 17 Uhr | Speyer
Synagoge „Beith Shalom“, Am Weidenberg 3, 67346 Speyer
Anmeldung unter laura.karnasch_at_schumstaedte.de.DO 15. Januar 2026, 18 Uhr | Mainz
Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz
Anmeldung unter anmeldung_at_gdke.rlp.de.Die Konzertreihe wird gefördert vom Bundesministerium des Inneren und für Heimat sowie vom Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein. Aufgrund der großzügigen Förderung ist die Teilnahme kostenfrei.
Zum Künstler
Lucian Plessner lebte nach seinem Studium fünf Jahre in Spanien und wurde dort von einer Konzertagentur als erster ausländischer Konzertgitarrist zu einer Tournee eingeladen. Leonard Bernstein wurde auf ihn aufmerksam und regte ihn an, seine Musik für die Konzertgitarre zu bearbeiten. Mit diesem Programm gastierte Lucian Plessner weltweit von Hongkong bis nach San Francisco. Er erarbeitete sein spanisches Konzertrepertoire mit der Pianistin Alicia de Larrocha, gab ein Konzert für Yehudi Menuhin und gastierte mehrfach mit Klaus Maria Brandauer. Mit dem Indianapolis Chamber Orchestra führte er zum Leonard Bernstein Jubiläumsjahr 2018/19 seine Bearbeitung Suite from West Side Story auf, die auf Anregung des Leonard Bernstein Office NYC entstand.
In den letzten zwei Jahren gastierte Lucian Plessner wiederholt in Istanbul, Mexico-Stadt (Instituto Monte Sinai, Museo Memoria y Tolerancia und Conservatorio Nacional de Mexico) und wieder in den USA in San Francisco und Los Angeles.Mit seinem neuesten Programm bietet Lucian Plessner ein faszinierendes Musikerlebnis, das musikalische Schönheit mit historischer und kultureller Tiefe verbindet.
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Um die reiche Geschichte, lebendigen Traditionen und kreativen Ausdrucksformen jüdischen Lebens am Oberrhein auf eine besondere Weise kennenzulernen, laden die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz vom 7. September bis zum 6. Dezember zu den SchUM-Kulturtagen 2025 ein. Das vielfältige Programm umfasst Konzerte von Jazz bis Pop, ergänzt durch Lesungen, Theaterführungen sowie inspirierende Vorträge, Diskussionsrunden und Ausstellungen. Ob Kulturfans, Geschichtsliebhaber oder neugierige Entdecker – die SchUM-Kulturtage sprechen ein breites Publikum an und bieten einen Begegnungsraum, in dem interreligiöser Dialog, gegenseitiges Verstehen und gemeinsames Feiern im Vordergrund stehen.
Speyer: 27. September bis 23. November
Worms: 27. Oktober bis 16. November
Mainz: 7. September bis 6. Dezember
Weitere Informationen und die Programmflyer finden Sie hier und in den Sozialen Medien.
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