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SchUM-Stätten Speyer, Worms, Mainz UNESCO-WELTERBE Jüdisches Erbe für die Welt

Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind UNESCO-Weltkulturerbe!

Unesco Paris
Unesco Paris© unesco.org

Seit 27. Juli 2021 sind die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz UNESCO-Weltkulturebe!

Die SchUM-Stätten umfassen einzigartige, vorbildgebende Gemeindezentren, Monumente und Friedhöfe. Es sind herausragende, besonders frühe und in einzigartiger Dichte und Vollständigkeit erhaltene Zeugnisse einer lebendigen jüdischen Tradition in dieser Region und darüber hinaus. Die SchUM-Stätten erzählen vom Verbund der SchUM-Gemeinden im Mittelalter. In ihnen zeigen sich die bauliche Innovationskraft und die herausragende Gelehrsamkeit. Hier gab es Schnittpunkte und auch Austausch mit der nichtjüdischen Umgebungskultur. Hier spiegeln sich die hellsten und dunkelsten Zeiten jüdischer Geschichte. Hier stand die Wiege des aschkenasischen Judentums und hier reichen die jahrhundertealten Wurzeln in eine jüdische Gegenwart und Zukunft hinein.
UNESCO-Website zu SchUM

SchUM שו"ם

ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen hebräischen Städtenamen.

SchUM: der Verbund, den die jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz im Mittelalter bildeten. Seit dem 12. Jahrhundert wurden sie solchermaßen bezeichnet – oder einfach nur als: „die Gemeinden“.
Die herausragenden mittelalterlichen Gemeindezentren, Monumente und Friedhöfe in Speyer, Worms und Mainz sind innovativ und vorbildgebend. Sie berichten von jüdischer Identität, Religion, Gelehrsamkeit und Resilienz. Von Verwurzelung und Brüchen, von Zerstörung und Neubeginn.

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Kehillot SchUM: UNESCO-Welterbe!

Die jüdischen Gemeinden der Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter einen Verbund, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora prägte. Synagogen, Frauenschuln, Lehrhäuser und Ritualbäder in Speyer und Worms sowie die alten jüdischen Friedhöfe in Worms und Mainz erzählen von der immensen Bedeutung der SchUM-Gemeinden.
SchUM hat bis heute einen besonderen Klang in der jüdischen Welt.

Die SchUM-Stätten ziehen Interessierte aus vielen Ländern an. SchUM ist ein Magnetfeld. SchUM ist Architektur, Religion, Gelehrsamkeit.
SchUM sind 1000 Jahre jüdische Geschichte!

Speyer, Innenraum der Synagoge im 12. Jh. (Rekonstruktion)
Dannie Klompsma

»I do not have to explain it to you, but in Ashkenazi Jewish history the Rheinland is the cradle of European Jewry. To be around in the ShUM cities is connecting to the earliest traditions of the pioneer Jews who entered Europe through Rome and Italy. It connects us physically to the Chasdei and Chachamim Ashkenaz, who shaped (world) Judaism so prominently.«

Filme zu SchUM

Filme zu den SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz finden Sie auf dieser Seite und auf unserem YouTube Kanal.

Stimmen für SchUM

OB Stefanie Seiler
OB Stefanie Seiler© Karl Hoffmann
Stefanie Seiler Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer/Vorstandsvorsitzende des SchUM e.V.

»Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind sichtbares, einzigartiges jüdisches Erbe - und seit Ende Juli 2021 auch UNESCO-Welterbe! Dieses Ziel nach vielen Jahren intensiver Forschung, Abstimmungen und kreativer Prozesse erreicht zu haben, erfüllt alle Beteiligten mit großer Freude. Wir möchten das jüdische Welterbe SchUM noch bekannter machen und an diesen Stätten zeigen, wie vielfältig, innovativ und prägend die jüdischen SchUM-Gemeinden waren. Wir wünschen uns, dass die drei Städte und all die Gäste, die staunend vor und in den Synagogen und Ritualbädern stehen und die 'Ewigen Orte', die jüdischen Friedhöfe besuchen, unsere Botschaft weitertragen. Für einen angemessenen und sorgsamen Umgang mit den SchUM-Stätten und für die Verantwortung, die wir alle für die jüdische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tragen.«

Aron Schuster
Aron Schuster© Uwe Steinert
Aron Schuster Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

»Für das jüdische Leben in Deutschland und Europa sind die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz von maßgeblicher Bedeutung. Sie sind der Ursprung einer langen und bedeutenden Geschichte, vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die in den SchUM-Gemeinden wurzelnden Traditionen haben bis heute Gültigkeit und Einfluss auf jüdisches Leben weltweit.

Herausragende Persönlichkeiten, wie Raschi und Rabbi Gerschom haben aus dem heutigen Rheinland-Pfalz heraus das aschkenasische Judentum maßgebend geprägt.

Mit der Anerkennung der SchUM-Städte als UNESCO-Weltkulturerbe ist es möglich, die Vergangenheit dieses weltweit einmaligen Erbes zu bewahren, es in die Gegenwart zu bringen und daraus für die Zukunft zu lernen.«

Petra Gerster
Petra Gerster© Rico Rossival
Petra Gerster Journalistin, bis Ende 05/2021 ZDF-Redakteurin

»Als Wormserin bin ich nicht nur im Schatten des tausend Jahre alten Doms aufgewachsen, sondern auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum ebenso alten jüdischen Friedhof ‚Heiliger Sand‘. Seine windschiefen uralten Grabsteine - manche mit kleinen Steinchen belegt - waren mir schon als Kind vertraut und erfüllten mich mit Ehrfurcht und Stolz, vor allem wenn ich hörte, dass dies der älteste erhalten jüdische Friedhof Europas ist. Zusammen mit Mainz und Speyer bildete Worms das Zentrum des jüdischen Lebens in alter Zeit, als es entlang des Rheins eine blühende jüdische Kultur gab.

Doch während heute jeder die Bedeutung der romanischen Dome von Speyer, Worms und Mainz kennt, wissen nicht viele, wie sehr diese drei Städte auch durch ihre jüdische Bevölkerung geprägt wurden. Davon zeugen neben den Friedhöfen auch Synagogen und Ritualbäder, Frauenschuln und Raschi-Lehrhaus. Es war höchste Zeit, dass SchUM als Wiege des aschkenasischen Judentums am Rhein bekannt und als Welterbe gewürdigt wird.«

Thorsten Mühl
Thorsten Mühl© Sparkasse Mainz
Thorsten Mühl Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz

»Die Auszeichnung ›Welterbe‹ verdeutlicht, wie einmalig der Wert einer Kulturstätte ist. Dabei sind die SchUM-Stätten nicht erst heute bedeutsam: Schon vor vielen Jahrhunderten bildeten Sie einen Verbund, der prägend für Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung des Judentums in Mittel- und Osteuropa war – und bis heute ist. Mit dem Erhalt der SchUM-Stätten wird deutlich, dass jüdisches Leben seit jeher seinen Platz in unserer Region hat. Dieses Andenken ist das wahre Erbe, das uns die verbliebenen historischen Zeugnisse heute und in Zukunft vor Augen führen. Über die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe freuen wir uns daher ganz besonders.«

Rabbinerin Dr. Eliza Klapheck
Rabbinerin Dr. Eliza KlapheckRafael Herlich
Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck Frankfurt am Main

»Man fühlt in den SchUM-Stätten noch stets den rabbinischen genius loci. Ein Ausflug dorthin gibt mir immer Inspiration.«

Ihre Fördermitgliedschaft im SchUM-Städte e.V.

Über eine fördernde Mitgliedschaft unterstützen Sie pädagogische und museale Angebote, Veranstaltungen und die Gestaltung von Infomaterial. Fördernde Mitglieder werden über Strategien des Vereins informiert und erhalten weitere Angebote.
Jede Person, die uns so unterstützt, ist ein/e aktiver Botschafter_in für SchUM!

Aktuelles

Ein Weggang als Neubeginn

Susanne Urban & der SchUM e.V.

Der SchUM e.V. hatte 2015 Dr. Susanne Urban mit einem befristeten Vertrag eingestellt; dieser endet am 31.12.2021. Nach intensiven Überlegungen entschied sie sich, im Anschluss eine neue Aufgabe anzunehmen. Sie wird ab Januar 2022 in der Meldestelle Antisemitismus des Landes Hessen

Susanne Urban

Der SchUM e.V. hatte 2015 Dr. Susanne Urban mit einem befristeten Vertrag eingestellt; dieser endet am 31.12.2021. Nach intensiven Überlegungen entschied sie sich, im Anschluss eine neue Aufgabe anzunehmen. Sie wird ab Januar 2022 in der Meldestelle Antisemitismus des Landes Hessen an der Universität Marburg wissenschaftliche und pädagogische Aktivitäten verantworten. 
Die Geschäftsstelle wird im Zuge der Neubesetzung der Stelle auch wieder personell besetzt sein.  
Allgemeine Mail: info_at_schumstaedte.de
Die städtischen Koordinatoren/innen zu SchUM stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung
Stadt Speyer: Dr. Matthias Nowack: Matthias.Nowack_at_Stadt-Speyer.de
Stadt Worms: Dr. David Maier: david.maier_at_worms.de
Stadt Mainz: Elke Höllein: elke.hoellein_at_stadt.mainz.de

»Ich danke für all die guten Gespräche und die wunderbare Zusammenarbeit – SchUM wird mich von nun an für immer begleiten. Ich liebe diese Orte und ihre Spiritualität. Und insbesondere das Vertrauen der Jüdischen Gemeinde Mainz ist mir stets wertvoll gewesen.« (Dr. Susanne Urban)

Eine filmische Reise durch SchUM

Film "Was sind schon 1000 Jahre? Von Kalonymos zu Kalmanovich"

Was sind schon 1000 Jahre? Von Kalonymos zu Kalmanovich Hier geht's zum Film! Jonathan Kalmanovich ist der Geburtsname des Rappers und Aktivisten Ben Salomo. In Israel geboren, als Kind nach Deutschland gekommen, bezeichnet er sich selbst als „Israeli mit

Jonathan Kalmanovich

Was sind schon 1000 Jahre? Von Kalonymos zu Kalmanovich
Hier geht's zum Film!

Jonathan Kalmanovich ist der Geburtsname des Rappers und Aktivisten Ben Salomo. In Israel geboren, als Kind nach Deutschland gekommen, bezeichnet er sich selbst als „Israeli mit Integrationshintergrund“. Seit er nach den Ursprüngen seiner Familie geforscht hat, weiß er: sein Nachname geht auf den Namen Kalonymos zurück. Mitglieder dieser jüdischen Gelehrtendynastie wanderten im 10. Jh. vom italienischen Lucca nach Mainz aus und gründeten die dortige jüdische Gemeinde. Ohne Mitglieder der Familie Kalonymos wären die jüdischen Gemeinden in SchUM – in Speyer, Worms und Mainz – in der jüdischen Welt nicht derart berühmt geworden. Viele dieser Kalonymiden waren Rabbiner, Gelehrte und Poeten. Sie beteten, lebten und diskutierten in den seit Ende Juli 2021 als UNESCO-Welterbe eingeschriebenen SchUM-Stätten. Jonathan Kalmanovich – Ben Salomo – machte sich im August 2021 auf die Suche nach diesen Wurzeln und besuchte die SchUM-Stätten. Er sprach über das Leben als Jude in Deutschland, über Antisemitismus, über seine Befürchtungen und seine Hoffnungen. Auf seiner Reise begleiteten ihn Dr. Susanne Urban (Historikerin) und Dr. Peter Waldmann (Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Mainz; Literatur-/Kulturwissenschaftler). 
Jonathan Kalmanovich ist noch immer berührt von dieser Reise: „Für mich waren die Dreharbeiten an diesem Film sehr intim und unfassbar lehrreich. Bis heute arbeiten die Eindrücke in mir weiter. Wie das einzusetzende א (aleph) in der Brust des Golem von Worms, ist SchUM buchstäblich ein Teil von mir geworden. Ich hoffe, dass meine Kinder und Enkelkinder eines Tages diesen Film sehen werden, um sich in ihrer eigenen Gegenwart besser verorten zu können. Ich bin unendlich dankbar für diese Reise.“
Susanne Urban ist froh über diese Begegnung: „Die jüdischen Monumente und Friedhöfe der SchUM-Stätten sind UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind ein besonders tiefer Resonanzraum für die jüdische Welt. Jonathan Kalmanovich hat hier Wurzeln gesucht und die vielen Zeitschichten – von der Blüte bis zur Zerstörung – entdeckt. Sein Blick hat meine Perspektive erweitert. Unsere Gespräche haben mich bewegt und bereichert und machen auch deutlich: Sonntagsreden allein richten gegen Antisemitismus kaum etwas aus.“
Dr. Peter Waldmann von der Jüdischen Gemeinde Mainz war beeindruckt von der Wurzelsuche Jonathan Kalmanovichs: „Das Bemerkenswerte an der Begegnung zwischen Susanne Urban und dem Musiker Kalmanovich ist, dass die Gespräche die eigentliche, aber leider oftmals verborgene Bedeutung der SchUM Gemeinden für das gegenwärtige Judentum zeigen. Eine Tradition, so die gewichtige Lektion der Rabbiner aus den SchUM-Gemeinden, darf niemals als abgeschlossen betrachtet werden. Musealisierung ist der Tod jeglicher Kultur. Denn eine noch so große Tradition vermag nur dann lebendig zu bleiben, wenn sie immer neu diskutiert und für die Jetzt-Zeit transformiert wird. So ist die spirituelle Heimkehr von Kalmanovich zum Ursprung des aschkenasischen Judentums ein eindrückliches Symbol dafür, die Gegenwart immer wieder neu mit der Vergangenheit kreativ zu verbinden.“ 
Die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, zugleich Vorstandsvorsitzende des SchUM-Städte e.V., empfand den Film als sehr stark: „Der Film ‚Was sind schon 1000 Jahre?‘ mit dem Berliner Rapper Ben Salomo, der Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V., Susanne Urban, und Dr. Peter Waldmann, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Mainz, schafft es auf einfühlsame und lehrreiche Weise, tausend Jahre jüdische Geschichte am Rhein lebendig werden zu lassen. Leichtfüßig und doch mit viel Tiefgang bringt der Spaziergang durch die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz die Steine zum Sprechen.“
Dr. Matthias Nowack, Leiter Kultur, Tourismus, Bildung und Sport sowie Koordinator für SchUM in der Stadt Speyer, resümiert: „Die leicht provokative Frage ‚Was sind schon 1000 Jahre?‘ im Titel des Films zielt auf den emotionalen Kern einer sehr persönlichen Spurensuche des Berliner Rappers Ben Salomo, der sich auf eine geschichtsträchtige Reise durch die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz in die eigene Familiengeschichte begibt. Man spürt, wie sehr ihn diese Geschichten aus dem ‚Jerusalem am Rhein‘ berühren und wie sehr sie mit seiner Gegenwart verknüpft sind.“  
Der Filmemacher Norbert Kaiser fasst seine Eindrücke zusammen: „Seit 2007 mache ich Filme für den Kulturbereich, seit einigen Jahren auch mit dem SchUM e.V. Das ist bisher museal und historisch passiert und auch schon dokumentarisch, aber die von Susanne Urban konzipierte Film-Doku mit diesem charismatischen jüdischen Singer-Songwriter und den SchUM-Monumenten wurde zu einem besonderen Erlebnis. Wir wussten nicht, was passieren würde. Im Vorfeld haben wir verabredet, zwei Kameras das filmen zu lassen, was sich zwischen Jonathan Kalmanovich und Susanne Urban entwickelt. Dass das dann so dicht und inhaltsstark wurde, ist einfach toll.“
Günter Illner hat die Dreharbeiten begleitet und die Erklärboxen gestaltet: „Die Entstehung des Films in diesem kurzen Zeitraum miterleben zu dürfen, war für mich ein außergewöhnliches Erlebnis. Der Film bietet neben den UNESCO-Welterbe-Stätten Speyer, Worms und Mainz einen erweiternden Einblick in die Geschichte und Gegenwart für jene, die hier Wurzeln haben oder finden.“

Bilder

Erkunden Sie die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz per App

SchUM App komplett!

Mit der SchUM-App erhalten Sie ganz neue Einblicke in die als UNESCO-Weltkulturerbe eingeschriebenen jüdischen mittelalterlichen Monumente und alten jüdischen Friedhöfe. Nachdem Worms seit Oktober 2019 und Speyer seit April 2021 über spannende Geschichten zu entdecken sind, ist nun auch eine Story

SchUM App

Mit der SchUM-App erhalten Sie ganz neue Einblicke in die als UNESCO-Weltkulturerbe eingeschriebenen jüdischen mittelalterlichen Monumente und alten jüdischen Friedhöfe. Nachdem Worms seit Oktober 2019 und Speyer seit April 2021 über spannende Geschichten zu entdecken sind, ist nun auch eine Story zu Mainz entstanden. https://schumstaedte.de/schum-app/

Montag, den 25. Oktober um 20:15 Uhr in der ARD und danach in der Mediathek

Schalom und Hallo - neuer Film der ARD!

Im Jahr 321 wird in einem römischen Dekret zum ersten Mal eine jüdische Gemeinde auf deutschem Gebiet erwähnt. Das Gedenkjahr 2021 ist Anlass, sich deutschen Juden und unserer gemeinsamen Geschichte zu widmen. In der 90-minütigen Dokumentation begibt sich Presenterin Susan Sideropoulos

Susan Sideropoulos

Im Jahr 321 wird in einem römischen Dekret zum ersten Mal eine jüdische Gemeinde auf deutschem Gebiet erwähnt. Das Gedenkjahr 2021 ist Anlass, sich deutschen Juden und unserer gemeinsamen Geschichte zu widmen. In der 90-minütigen Dokumentation begibt sich Presenterin Susan Sideropoulos auf eine Reise durch 1.700 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte und damit auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Es ist eine Reise quer durch Deutschland an die wichtigsten Schauplätze jüdischer Geschichte. Die Menschen, die sie dabei trifft, machen auch das jüdische Leben in Deutschland heute emotional erfahrbar.
Susan Sideropoulos besuchte auch die SchUM-Stätten! 
Film / Mediathek

Google Arts and Culture "SchUM-Stätten/ "ShUM Sites"

Google Arts and Culture zeigt nun auch die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz, reich bebildert und anschaulich beschrieben. Sie werden die Highlights sehen, erfahren die wichtigsten Details und können so einen Einblick erhalten in 1000 Jahre jüdische Kultur. Begeben Sie sich

Neues aus SchUM

Google Arts and Culture zeigt nun auch die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz, reich bebildert und anschaulich beschrieben. Sie werden die Highlights sehen, erfahren die wichtigsten Details und können so einen Einblick erhalten in 1000 Jahre jüdische Kultur. Begeben Sie sich auf die Reise! 
Hier geht es zur Ausstellung

Newsletter in deutscher und englischer Sprache

Newsletter IV des SchUM-Städte e.V.

Welterbe SchUM, 27. Juli 2021

Jüdische Feiertage 2021/22 (5781/82)

Illustrationen aus dem Wormser Machzor: Gebet für Yom Kippur

SchUM erleben!

SchUM digital

Entdecken Sie die Innovationskraft der jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz seit dem Mittelalter über eine kostenlose App (Google und Apple Store). Mit der SchUM-App erleben Sie den Judenhof Speyer und den Wormser Synagogenbezirk sowie den alten jüdischen Friedhof „Heiliger

Apps SchUM

Entdecken Sie die Innovationskraft der jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz seit dem Mittelalter über eine kostenlose App (Google und Apple Store). Mit der SchUM-App erleben Sie den Judenhof Speyer und den Wormser Synagogenbezirk sowie den alten jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms.

Verschiedene Perspektiven auf das Judentum – traditionell, orthodox, liberal - und zum Nachdenken anregende Debatten über die Rolle der Frau, die Reaktion der Jüdischen Gemeinde auf die Kreuzzüge oder die besonderen Bauformen in Worms und im Judenhof Speyer eröffnen sich in dieser App. Sie werden spielerisch, lehrreich und durchaus auch über berührende und humorvolle Momente über die Monumente und Friedhöfe geleitet. In deutscher und englischer Sprache (Text und Audio)! Zum Download

SchUM-App und die Realität

Die SchUM-App als Storytelling App spielt mit Zeiten und Räumen und Menschen aus verschiedenen Epochen. In der Geschichte zu Worms und dem Synagogenbezirk geht es um eine junge Frau auf den Spuren ihrer Urahnin. Eine Katze führt sie zur Nische

App-Katze

Die SchUM-App als Storytelling App spielt mit Zeiten und Räumen und Menschen aus verschiedenen Epochen. In der Geschichte zu Worms und dem Synagogenbezirk geht es um eine junge Frau auf den Spuren ihrer Urahnin. Eine Katze führt sie zur Nische an der Außenwand der Wormser Synagoge/Frauenschul. Es scheint, als ob die App zum Leben erwaxcht, sehen wir doch siet Wochen "Synagogenkatzen" um die Monumente herum spielen, schleichen und die Besucher/innen ebensozu umgarnen wie bei uns in der App.
Hören und lesen Sie selbst: Download

FRH Conference 2021 – Europe’s Living Religious Heritage

The format of the conference will include: 4 separate events, lasting 2 hours each that will take place in different locations across Europe. The events will follow the four conference sub-themes of the main conference theme “Europe’s Living Religious Heritage”. Each event will be

Commemoration

The format of the conference will include:
4 separate events, lasting 2 hours each that will take place in different locations across Europe.
The events will follow the four conference sub-themes of the main conference theme “Europe’s Living Religious Heritage”.
Each event will be a TV studio-style panel of three distinguished guests and a moderator that will be live-streamed online.
They will include: audience interaction, dynamic interventions, videos and more.

PROGRAMME
The topics of the events will be based on the four subthemes of the conference.
“Continuity in Function or Use” (28 May 2021 – Barcelona, Spain) 
“Continuity in Community Connection and Dialogue” (24 September 2021 – Bologna, Italy) 
"Continuity in Evolving Cultural Expressions” (22 October 2021 – Michaelstein Abbey, Blankenburg, Germany)
“Continuity in Care and Safeguarding” (November 2021 – Brussels, Belgium)

Watch the event with participation of ShUM here: 24 September

More info on the events: https://www.frh-europe.org/events/frh-conference-2021-europes-living-religious-heritage/

Ausstellung im Jüdischen Museum Worms

SchUM am Rhein - Vom Mittelalter in die Moderne

Geschichte und lebendiges Judentum: SchUM als Ausstellung im Raschi-Haus Worms, im Begleitkatalog und in der kostenlosen App (Google und Apple Store).

Cover Katalog SchUM am Rhein

Geschichte und lebendiges Judentum: SchUM als Ausstellung im Raschi-Haus Worms, im Begleitkatalog und in der kostenlosen App (Google und Apple Store).

Ausstellung im Judenhof Speyer

Innovation made in ScHUM

»INNOVATION MADE IN SchUM« ist eine Ausstellung des Landes Rheinland-Pfalz mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) in Kooperation mit der Stadt Speyer unter Beteiligung des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg (IEK). Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der

Synagoge Speyer

»INNOVATION MADE IN SchUM« ist eine Ausstellung des Landes Rheinland-Pfalz mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) in Kooperation mit der Stadt Speyer unter Beteiligung des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg (IEK). Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Judenhof Speyer. Die Ausstellungsbanner ergänzen die Informationen im Museum SchPIRA. „Die Ausstellung ist eine einzigartige Möglichkeit, auf die schöpferische Leistungskraft der SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz zu verweisen. Obendrein gewährt sie Einblicke in den aktuell laufenden Prozess der UNESCO-Welterbebewerbung, deren Ergebnis die Speyerer*innen gespannt entgegenblicken“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler zur Eröffnung der Ausstellung.
Die Ausstellung wird bis Ende 2021 im Museum SchPIRA zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein. Museum SchPIRA

SchUM-Künstlerstipendien

SchUM-Artist in Residence

Die als UNESCO-Welterbe eingeschriebenen »SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz« sind einzigartig und strahlen mit ihren Monumenten, Friedhöfen und den damit verbundenen Geschichten in die Welt hinaus. SchUM war stets auch ein Ort jüdisch-kultureller Kreativität und Innovation. Dies möchten wir nun wieder

Artist in Residence SchUM

Die als UNESCO-Welterbe eingeschriebenen »SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz« sind einzigartig und strahlen mit ihren Monumenten, Friedhöfen und den damit verbundenen Geschichten in die Welt hinaus. SchUM war stets auch ein Ort jüdisch-kultureller Kreativität und Innovation. Dies möchten wir nun wieder aufgreifen. Es ist ein vom Land und den drei Städten getragenes erstmaliges Artist-in-Residence-Programm entstanden. Mittlerweile sind die drei Stipendiaten/innen ausgewählt - Avery Gosfield, Katya Oicherman und German Morales. Italien, USA und Argentinien zu Gast in SchUM. Weitere Informationen in deutscher und englischer Sprache: Website zum Stipendium

Geschichte, Gegenwart und Zukunft

1700 Jahre Juden in Deutschland

1700 Jahre Juden in Deutschland - 1000 Jahre SchUM-Gemeinden - weltoffen und verwurzelt. Zusammenhalt und Vielfalt. Wir feiern mit!

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1700 Jahre Juden in Deutschland - 1000 Jahre SchUM-Gemeinden - weltoffen und verwurzelt. Zusammenhalt und Vielfalt. Wir feiern mit!

Leo Trepp-Stiftung - Schülerpreis

Der Leo Trepp-Schülerpreis wird 2022 zum ersten Mal verliehen. Teilnehmen können die Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen oder Gruppen aus diesen Klassen, die mindestens aus drei Personen

Katharinen-Gymnasium Ingolstadt Projekt SchUM 2018

Der Leo Trepp-Schülerpreis wird 2022 zum ersten Mal verliehen. Teilnehmen können die Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen oder Gruppen aus diesen Klassen, die mindestens aus drei Personen bestehen müssen.
Infos über die Stiftung und den Preis

Antisemitismus: hinsehen und nicht schweigen!

1700 Jahre feiern - Antisemitismus heute entgegentreten!

Prof. Dr. Samuel Salzborn, Ansprechpartner des Landes Berlin für Antisemitismus: »Antisemitismus findet sich in allen Teilen der Gesellschaft und er tritt in unterschiedlichen Formen auf. Angesichts der in jüngster Zeit wahrnehmbaren Verharmlosungen von Antisemitismus bleibt es geboten, keine Form von

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Prof. Dr. Samuel Salzborn, Ansprechpartner des Landes Berlin für Antisemitismus: »Antisemitismus findet sich in allen Teilen der Gesellschaft und er tritt in unterschiedlichen Formen auf. Angesichts der in jüngster Zeit wahrnehmbaren Verharmlosungen von Antisemitismus bleibt es geboten, keine Form von Antisemitismus aus dem Blick zu verlieren. Grundlage ... ist die IHRA-Definition, die eine wertvolle Grundlage für die praktische Arbeit bildet, weil sie sich am wissenschaftlichen Erkenntnisstand orientiert.«
Der jüdische Rapper Ben Salomo zu seinen Erfahrungen: »Der Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft – sage ich mal –, den muss auch die Mehrheitsgesellschaft selbst an sich abarbeiten. Es ist traurig, dass ich mich auf diese Themen einlassen muss. Ich würde gerne auch über andere Dinge sprechen, aber leider ist der Antisemitismus in meinem persönlichen Leben so präsent gewesen, dass mir praktisch als Künstler nichts anderes übrigbleibt, als diese Themen wirklich ungeschminkt anzusprechen.« Song "Deduschka"
Projekt »Jeder Vierte« über alltäglichen Antisemitismus: Website "Jeder Vierte"
Amadeu Antonio Stiftung: Website
Erkennen Sie Antisemitismus: Website