SchUM-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt

Wussten Sie, dass…

SchUM
שו"ם

ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebräischen Städtenamen ist?

  • Schin (Sch) = SchPIRA = Speyer
  • Waw (U) = Warmaisa = Worms
  • Mem (M) = Magenza = Mainz

SchUM: mehr als eine Abkürzung und schon gar nicht eine beliebige Zusammenziehung dreier Stadtnamen. SchUM ist ein Begriff – am Rhein und in der Welt.

Entdecken Sie mit uns die Kehillot SchUM

Die jüdischen Gemeinden in den mittelrheinischen Städten Speyer, Worms und Mainz formierten im Mittelalter einen Verbund, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora zutiefst und bis heute prägte. Steinerne Zeugnisse – Synagogen, Friedhöfe und Ritualbäder – belegen gemeinsam mit der religiösen Überlieferung die immense Bedeutung der SchUM-Städte.

Mitglied werden im SchUM-Städte e.V.

Die SchUM-Städte: Bewerbung um das UNESCO-Welterbe und Werbung um fördernde Mitglieder
Über eine fördernde Mitgliedschaft würden Sanierungsmaßnahmen an den Monumenten, die Erarbeitung pädagogischer und musealer Angebote, Filmvorführungen, Publikationen und weitere Veranstaltungen unterstützt. Fördernde Mitglieder werden über Strategien und Konzepte im Rahmen der UNESCO-Bewerbung informiert und zu Mitgliederversammlungen eingeladen.
Sie erhalten weitere Informationen über den Download zu den Konditionen und das Beitrittsformular.

Aktuelles

  • Heute und bis Mittwoch, 16. Mai 2018

    Innenräume – Außenperspektiven: Eine Veranstaltungsreihe zu Orten, Räumen und Relikten in SchUM

    Renommierte Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland werden ab dem 9. März 2017 bis einschließlich Mitte Mai 2018 in Vorträgen und einer Filmvorführung das jüdische Erbe der SchUM-Städte aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Mit Annäherungen an Räume und Orte, Liturgien und die religiöse Rechtsprechung sowie der Diskussion, wie ein adäquater Umgang mit deutsch-jüdischem Erbe in Deutschland und Europa aussehen könnte, möchten wir an die gelehrte Tradition der SchUM-Städte anknüpfen und das Publikum zu Gesprächen und eigenen Perspektiven anregen. Die Tradition der jüdischen Lehrhäuser der SchUM-Städte soll wieder aufleben.
    »Diese Reihe setzt die Tradition von SchUM fort: die Vermittlung des religiösen und geistigen Erbes der Juden durch bedeutende Gelehrte  und Lehrer an die nächste Generation Ihrer Schüler. Die Vortragsreihe erinnert auch an die Tradition der Lehrhäuser in SchUM: eine  Tradition der   Vermittlung der Lehren des Judentums  und die Auseinandersetzung mit vielfältigen Aspekten im Spannungsfeld des Wechsels der Perspektiven zwischen Minderheit und Mehrheitsgesellschaft, Diaspora und Jerusalem, Tempel und Synagoge sowie den Imperativen ‚Erinnere!‘ und ‚Lebe!‘« (Stella Schindler-Siegreich, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz)

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  • Dienstag, 12. September bis Donnerstag, 19. Oktober 2017

    Vortragsreihe zu Raschi (1040 - 1105)

    Vortragsreihe zu Raschi von Warmaisa / Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms

    Dienstag, 12. September 2017
    Die Bibel als Roman. Unerhörte Ansichten eines mittelalterlichen jüdischen Gelehrten
    Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg)

    Dienstag 26. September 2017
    Raschis Bibelkommentare und seine exegetischen Methoden
    Prof. Dr. Isaac Kalimi (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

    Donnerstag, 19. Oktober 2017
    Raschis Kommentare - Kanon der rabbinischen Schriftrezeption bis heute
    Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky (Jüdische Gemeinde Mainz)

    Jeweils um 19.00 Uhr im Raschi-Haus, Hintere Judengasse 6, 67547 Worms

    Informationen : www.warmaisa.de

  • 2017 bis 2018

    Forschungsprojekt »Die Neue Gallia-Germania Judaica« in Heidelberg

    Neues Forschungsprojekt am Ignatz-Bubis-Stiftungslehrstuhl der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg gestartet:
    ein Pilotprojekt (2017-2020) für ein digitales europäisches Kooperationsprojekt Judaica in Europa.
    Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Klaus Tschira Stiftung sowie dem Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R..
    Veranstalter: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg,
    Landfriedstraße 12, 69117 Heidelberg
    Informationen: www.nggj.eu

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  • Heute und bis Dienstag, 5. Dezember 2017

    »Arain!...«, die Vortragsreihe zur Erfurter Welterbe-Bewerbung.

    »Arain! Im Gespräch sein, Welterbe werden«, die Vortragsreihe zur Erfurter Welterbe-Bewerbung, fusioniert mit den Abenden in der Alten Synagoge zu einer neuen, gemeinsamen Reihe.
    Veranstalter: Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, Geschichtsmuseen und Alte Synagoge Erfurt.
    Ort: Alte Synagoge, Waagegasse 8, 99084 Erfurt
    Jeden ersten Dienstag im Monat, traditionell um 19:30 Uhr und bei freiem Eintritt.
    Information: + 49-361 655 16 66
    E-Mail:
    altesynagoge@erfurt.de; welterbe@erfurt.de

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  • Sonntag, 16. April 2017 und weitere Termine 21.05., 18.06., 16.07., 20.08., 17.09., 15.10., 11.00 Uhr

    Öffentliche Gruppenführung »Jüdisches Leben in Speyer«

    Öffentliche Themenführung »Jüdisches Leben in Speyer«
    Treffpunkt: Dom Hauptportal, Domplatz in Speyer
    Preis: 6,00 € p.P.; CARD 4,00 € p.P.
    Information: 06232 142392
    E-Mail: touristinformation@stadt-speyer.de 

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  • Jeden Freitag ab April 2017 bis 15. Dezember 2017, 11.00 Uhr

    Öffentliche Führung »Jüdischer Friedhof - Heiliger Sand« in Worms

    Öffentliche Führung »Jüdischer Friedhof - Heiliger Sand« ist ein ständiges Angebot von April bis zum Dezember. Ab Dezember bis zum März ist eine Führung nur nach Anfrage möglich.
    Veranstalter: Tourist Info Worms, Neumarkt 14, 67547 Worms
    Information: +49 (0) 62 41 853 7306
    Tickets bei den Gästeführern
    Preis: 6,00 €  (Kinder bis 14 Jahre frei)
    E-Mail: touristinfo@worms.de

  • Sonntag, 30. April bis zum Sonntag, 8. Oktober 2017

    Ausstellung »Die weibliche Seite Gottes. Perspektiven auf Geschlecht und Heiligkeit« in Hohenems

    Die Ausstellung „Die weibliche Seite Gottes“ geht der Frage nach, inwiefern der nach jüdischer Tradition „einzige Gott“ auch als Frau verstanden werden kann. Damit wird zugleich die grundsätzliche Frage nach der Beziehung zwischen Monotheismus und Geschlecht aufgeworfen.
    Ort: Jüdisches Museum Hohenems, Villa Heimann-Rosenthal, Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
    Information: 05576-73989
    E-Mail: office@jm-hohenems.at
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertags 10-17 Uhr

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  • Samstag, 6. Mai 2017 und weitere Termine 3.06., 1.07., 5.08., 2.09., 7.10., 14.00 Uhr

    Themenführung /Gruppenführung in Speyer »Judenhof«

    Themenführung / Gruppenführung »Judenhof«
    Treffpunkt: Judenhof mit Museum SchPIRA und Mikwe
    Kleine Pfaffengasse 20/21, 67346 Speyer,
    Preis: 6,00 € p.P;  CARD 4,00 € p.P.
    für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 4,00 € p.P.; Familienkarte 14,00 €
    Öffnungszeiten:  ab 1.11.2016  bis 31.03.2017:  Di–So: 10.00–16.00 Uhr;
    ab 1.04.2017 bis 31.10.2017:  Mo–So: 10.00–17.00 Uhr
    Info: 06232-291971

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  • Sonntag, 7. Mai 2017 und weitere Termine 4.06., 2.07., 6.08., 3.09., 1.10., 10.30 Uhr

    Öffentliche Führung »Jüdisches Worms« mit Synagoge und Friedhof »Heiliger Sand«

    Öffentliche Führung : »Jüdisches Worms« ist ein ständiges Angebot von April bis zum Oktober.
    Ab November bis zum März ist dieses Programm nur auf Anfrage möglich.
    Veranstalter: Tourist Info Worms, Neumarkt 14, 67547 Worms
    Information: +49 (0) 62 41 853 7306
    Treffpunkt: Synagogenplatz in Worms
    Tickets erhältlich: bei der Tourist Information  oder direkt bei Ihrem/Ihrer Stadtführer/in
    Preis: € 6,00  (Kinder bis 14 Jahre frei)
    E-Mail: touristinfo@worms.de

  • Sonntag, 18. Juni bis Sonntag, 20. August 2017

    Ausstellung »…besehn wir, ob der Rebstock treibt… Wein im Judentum: Von Traditionen und Genuss« in Radebeul

    Nach der Premiere in Worms und Stationen in Mainz und Speyer – inmitten der großen Weinanbaugebiete von Rheinhessen und der Pfalz – wird die Wanderausstellung des SchUM-Städte e.V. zu Wein und Judentum vom 20. Juni bis 20. August 2017 im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul zu sehen sein. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 18. Juni um 11.30 Uhr im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz statt.

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