Die SchUM-Stätten
per App erkunden

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    Spannende Zeitreisen

    Egal, ob für erwachsene Besucher/innen oder jüngere Entdecker/innen der einzigartigen »SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz«.
    Die Storytelling-App zu SchUM bietet spannende Reisen durch Zeit und Raum. Sie lernen Abel und Anton in Worms auf dem Friedhof »Heiliger Sand« kennen, begegnen Maayan an der Wormser Synagoge und Rebecca, David und Simcha im Speyerer Judenhof.
    Für Mainz wird auch eine Geschichte entwickelt; geben Sie uns noch ein wenig Zeit!

    Die jüdischen Gemeinden in den Städten Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter mit SchUM einen Bund, der das Judentum in Aschkenas (aus dem Mittelalter stammende rabbinische Bezeichnung für Mitteleuropa und Deutschland) durch seine Architektur und Gelehrsamkeit zutiefst prägte.

    Diskussion zwischen Mittelalter und Moderne

    Der Judenhof im ehemaligen jüdischen Viertel der Speyerer Altstadt entstand ab der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Es ist das früheste erhaltene jüdische Gemeindezentrum in Zentraleuropa. Die Mauerreste der Gemeindegebäude und die Mikwe berichten von drei Jahrhunderten jüdischer Ansiedlung. Mit der App werden Sie eine rasante Reise durch viele Jahrhunderte antreten und belauschen Diskussionen zwischen einer modernen jüdischen Frau und zwei mittelalterlichen Gelehrten.
    Die Synagoge, der Synagogenbezirk und der alte jüdische Friedhof »Heiliger Sand« in Worms zählen zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit der App können Sie diese Monumente auf eine völlig neue Art entdecken. Folgen Sie drei interessanten Geschichten und lernen Sie dabei SchUM, das jüdische Worms, das Judentum und einige Gebräuche und Rituale kennen. Erkunden Sie den ältesten in situ erhaltenen jüdischen Friedhof Europas und finden Sie heraus, was es mit diesem ewigen Ort auf sich hat. Entdecken Sie die mittelalterliche Mikwe und lassen Sie sich erzählen, was sich hinter lebendigem Wasser verbirgt.

    Team

    Die Storytelling-App »SchUM«entstand in einer Kooperation des SchUM-Städte e.V. mit dem Interdisziplinären Zentrum für digitales Erlebnisdesign der Fachbereiche Touristik / Verkehrswesen und Informatik der Hochschule Worms (Info). Beteiligt waren städtische Einrichtungen, die Stadtarchive Speyer und Worms, das Tonstudio Herzer und als Sprecher der Geschichten Pius Maria Cüppers.

    Hintergrund

    Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz bewerben sich um die Einschreibung auf der Welterbeliste der UNESCO.

    In diesem Rahmen werden vom Land Rheinland-Pfalz, den Städten und dem SchUM-Städte e.V. unterschiedliche Vermittlungsangebote erarbeitet, zu denen auch die SchUM-App zählt.
    Mitte 2021 wissen wir, ob Sie durch eine Welterbestätte geleitet werden!

    Dank

    Herzlich danken möchten wir der Stiftung »Gut. für die Region« der Sparkasse Worms-Alzey-Ried (Wormser Geschichten) und der Sparkasse Vorderpfalz (Speyerer Geschichte) für die großzügige Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes.

    Unser Dank geht an die Jüdische Gemeinde Mainz K.d.ö.R. als Eigentümerin der in Worms vorgestellten Monumente sowie an den Verkehrsverein Speyer e.V., der den Judenhof in Speyer verwaltet.

    Ein Dank geht auch an das Stadtarchiv Worms und das Stadtarchiv Speyer für die Bereitstellung von Abbildungen.

    Feature zur Wormser Geschichte von Anke Sprenger, SWR2, Journal am Mittag, 5.11.2019