SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V.

Trägerschaft: Das Land Rheinland-Pfalz, die Städte Speyer, Worms und Mainz, die Jüdische Gemeinde Mainz K.d.ö.R, die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. (Kooperationsvereinbarung)

Vorstand und Funktionen

Vorsitzende

  • Stefanie Seiler (Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer)
Anna Kischner
© Jüdische Gemeinde Mainz
OB A. Kessel Worms
© Stadt Worms

Stellvertretende Vorsitzende

  • Erste stellvertretende Vorsitzende: Anna Kischner (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz K.d.ö.R.)
  • Zweiter stellvertretender Vorsitzender: Adolf Kessel (Oberbürgermeister der Stadt Worms)
© Alexander Heimann

Schatzmeister

  • Michael Ebling (Oberbürgermeister der Stadt Mainz)
© Hochschule Kaiserslautern
© Jüd. Kultusgemeinde der Rheinpfalz
© L.v. der Jüd. Gem. Rheinland-Pfalz

Weitere Vorstandsmitglieder

  • Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf (Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz, Vertretung: Stabstelle UNESCO-Welterbeantrag SchUM-Stätten)
  • Avadislav Avadiev (Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz)
    Israil Epstein (Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz)

Koordinatoren der Städte

Stadt Speyer: Dr. Matthias Nowack (Leiter Stabsabteilung Kultur, Marketing und Kommunikation)
Stadt Worms: Volker Gallé (Kulturkoordinator), i.V. David Maier (Kulturkoordinator)
Stadt Mainz: Elke Höllein (Leiterin Protokollamt und Öffentlichkeitsarbeit)

Ziele

Der Verein wird im Verbund mit Land, Ministerien, Fachämtern, Städten, Institutionen, wissenschaftlichen und musealen Einrichtungen, Bildungsträgern, Vereinen und interessierten Privatpersonen sowie Repräsentanten aus dem öffentlichen, politischen, kulturellen Leben im In- und Ausland das jüdische Erbe in den SchUM-Städten weiter erschließen, Projekte sowie Maßnahmen planen und eine einheitliche Präsentation koordinieren.

Eine zentrale Aufgabe des Vereins war, bis 2020 die Erarbeitung des Managementplans als Teil des Nominierungs-Dossier für den bei der UNESCO einzureichenden Welterbeantrag .

Was bedeutet das konkret?

Das einzigartige jüdische Erbe der Städte Worms, Speyer und Mainz öffentlich noch stärker herausstellen und weltweit bekannter machen.

Rahmenbedingungen zum Erhalt, der Weiterentwicklung und Präsentation des SchUM-Erbes perspektivisch gemeinsam mit Fachämtern und Experten entwickeln. Dazu gehören u.a.

  • Bauliche, bauhistorische und kunsthistorische Erschließung und Erhaltung der Monumente,
  • Ausweisung von Kern- und Pufferzonen um die Welterbemonumente,
  • Bildung/ Vermittlung,
  • Museale Präsentationen,
  • Tourismus,
  • Kommunikation, Marketing & Corporate Identity,
  • Entwicklung der künftigen Monitoringinstrumente.

Das wiederum heißt:

  • Gesamtkonzepte für die Erschließung und Erhaltung gemeinsam mit den Fachämtern entwickeln.
  • Projekte und Forschungsvorhaben für die Zeit nach angestrebter Anerkennung konzeptionieren.
  • Strategien der zuständigen Ministerien, Fachämter, wissenschaftlichen und anderen Einrichtungen intern und extern kommunizieren.
  • Transparente Abläufe garantieren.
  • Die Akteure und die Zivilgesellschaft miteinander vernetzen.
  • Mit Experten aus Forschung, Museen und Pädagogik, Inhabern ausgewählter UNESCO-Lehrstühle und anderen Akteuren aus Welterbestätten intensiven Austausch pflegen, Workshops abhalten, Expertisen einholen.
  • Touristische Aktivitäten, Bildungsangebote, Museen und Ausstellungen sowie webbasierte Informationen der drei Städte für die Zukunft miteinander koordinieren.
  • Die Zivilgesellschaft und die Stadtbevölkerung einbeziehen, das öffentliche Engagement und die Identifikation mit dem Erbe SchUM fördern.
  • Akteure aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit als ideelle und monetäre Förderer gewinnen.
  • Beiräte berufen.
  • Einen gemeinsamen Auftritt zu SchUM gewährleisten (Corporate Identity).

Geschäftsführung

Etat

Das Budget der SchUM-Städte e.V. liegt aktuell bei 140.000,- Euro.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Es werden Zuwendungsbescheide für Spenden und Mitgliedsbeiträge ausgestellt.