Termine

  • Mittwoch, 6. Dezember 2017 in Heidelberg

    Heidelberger Eugen-Täubler-Vorlesung
    Professor Dr. Ephraim Kanarfogel (Yeshiva University, New York):
    »The Intellectual History and Rabbinic Culture of Medieval Ashkenaz in Its Plenitude« im Raum Hannah-Arendt (S4) der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Landfriedenstraße 12, 69117 Heidelberg
    Information: 
    Tel.: (+49) (0) 62 21 / 54 192 - 00
    E-Mail: info_at_hfjs.eu
    Website: www.hfjs.eu/aktuell/aktuell.html

  • Montag, 11. Dezember 2017 bis Montag, 30. April 2018

    Kirchen, Moscheen und Synagogen prägen das Bild der Altstadt von Jerusalem. Eine große Anzahl christlicher Konfessionen aus aller Welt, muslimische und jüdische Glaubensrichtungen haben diese Stadt zu einem ihrer spirituellen Zentren auserkoren. Gleichzeitig ist Jerusalem von außerordentlicher politischer Brisanz, als Hauptstadt des seit 1948 bestehenden Staates Israel und als beanspruchte Hauptstadt eines künftigen Staates Palästina. Die Ausstellung Welcome to Jerusalemthematisiert diese Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind.
    Information: Jüdisches Museum Berlin;
    Altbau 1. OG; Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    www.jmberlin.de/ausstellung-welcome-to-jerusalem
    Eintritt mit dem Museumsticket (8 Euro, ermäßigt 3 Euro)

  • Ab Dienstag, dem 6. März 2018, Erfurt

    6. März: Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz als Erinnerungsorte
    (Dr. Christoph Cluse, Universität Trier)
    10. April: Jüdische Friedhöfe in Thüringen
    (Nathanja Hüttenmeister, Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen)
    8. Mai: Die Geheimnisse der Buchstabenkrönchen in den Erfurter Torarollen
    (Dr. Annett Martini, Institut für Judaistik, Freie Universität Berlin)
    5. Juni: Ritual im Bild – Essen und Trinken in mittelalterlichen jüdischen Darstellungen
    (Dr. Claudia Bergmann, Universität Erfurt)
    11. September: Jüdisch-christliches Zusammenleben und Interaktion
    (PD Mag. Dr. Birgit Wiedl, Institut für jüdische Geschichte Österreichs, St. Pölten)
    9. Oktober: Der jüdische Friedhof Königstraße in Hamburg-Altona
    (Dr. Michael Studemund-Halévy, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
    6. November: Welterbe Klassisches Weimar – Wohn- und Wirkungsstätten der Klassiker und ihrer Förderer
    (Klassik-Stiftung Weimar, N. N.)
    4. Dezember: Ritus und Raum in mittelalterlichen Synagogen
    (Prof. Annette Weber, Hochschule für jüdische Studien, Heidelberg)

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  • Freitag, 20. Juli bis Samstag, 18. August 2018 in Weimar

    Der Yiddish Summer Weimar begann 1999 als Wochenendworkshop. Mittlerweile dauert das Festival einen ganzen Monat und hat sich zu einem der weltweit wichtigsten Sommerprogramme entwickelt, die traditionelle und zeitgenössische jiddische Kultur lehren, weiterentwickeln und einem Publikum präsentieren. Die künstlerische Leitung liegt bei Alan Bern. Das Herz des Yiddish Summer bilden die einwöchigen Workshops, die von internationalen Künstlern und Wissenschaftlern unterrichtet werden. Die Themen der Workshops sind am Puls der Zeit, in den Workshops wird gelernt und diskutiert, Individualität und Gemeinschaftserleben erfahren gleichermaßen ihre Berechtigung und natürlich kommt auch das eigene Kreativsein nicht zu kurz. 
    Die Festivalwoche lockt mit abendlichen Konzerten, die von Künstlern bestritten werden, die sich sowohl in der jiddischen Musikwelt als auch in anderen osteuropäischen Stilistiken einen Namen gemacht haben. Tagsüber laden Mitmachprogramme ein: Schnupperkurse zur jiddischen Sprache, Musik, zum Tanz und zum Kochen, eine Filmserie und viele andere Veranstaltungen – für jedes Alter und für jeden Kenntnisstand ist etwas dabei.

  • Mittwoch, 22. August 2018 bis Sonntag, 17. Februar 2019

    Eröffnung der Sonderausstellung »Als Fels errichtet, um zu danken« – Synagogenbau im Mittelalter am 22. August 2018, 18.30 Uhr, Alte Synagoge  in Erfurt; Eintritt frei | ohne Voranmeldung
    Im Gefüge der mittelalterlichen Stadt bildete die Synagoge eine markante Koordinate. In der baulichen Präsenz dieser Gebäude und ihrer Ausstattung spiegelten sich anschaulich die Stellung und die Lebensverhältnisse der jüdischen Gemeinde wider. Die Sonderausstellung widmet sich der besonderen Architektur der Synagogen und ihrer Wahrnehmung als bedeutsame sakrale und gesellschaftliche Orte im Mittelalter.
    29. August 2018, 16.30 Uhr, Alte Synagoge: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung mit Dr. Simon Paulus
    Eintritt Alte Synagoge 8 €/erm. 5 €      

  • Dienstag, 6. März 2018, 21.00 Uhr

    Der Vortrag von Dr. Christoph Cluse (Universität Trier) behandelt die Monumente und Stätten der mittelalterlichen SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz, für die das Land Rheinland-Pfalz zurzeit einen Welterbe-Antrag vorbereitet. Das besondere Augenmerk liegt auf der Bedeutung der "SchUM"-Stätten im Rahmen einer lebendigen jüdischen Erinnerungskultur und als Orte der Reflexion über die jüdische Vergangenheit und Gegenwart. Die Reihe der Zeugnisse für eine solche Rückbesinnung reicht vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart.
    Veranstalter: Stadtverwaltung Erfurt, Unesco-Beauftragte in Kooperation mit den Geschichtsmuseen
    Veranstaltungsort: Alte Synagoge, Waagegasse 8, 99084 Erfurt, 21.00 Uhr
    Eintritt frei 

  • Sonntag, 18. März 2018 bis Sonntag, 17. Februar 2019

    Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen: Während man von Globalisierung und internationaler Gemeinschaft spricht, werden überall in der Welt neue Grenzzäune und Mauern errichtet: um Staaten, besetzte Territorien und exklusive Wohnsiedlungen, zwischen öffentlichem und privatem Raum, Erlaubtem und Unerlaubtem. Manche dieser Grenzen sind durchlässig und andere tödlich, manche sichtbar gezogen und andere durch kulturelle Codes, Sprachtests oder biometrische Verfahren bewehrt. 
    Ausgehend von der biblischen Erzählung von der Flucht der Efraimiten vor den siegreichen Angehörigen des Stammes Gilead und ihrem tödlichen Scheitern an den Ufern des Jordans, lädt das Jüdische Museum Hohenems internationale Künstler dazu ein, Grenzen in aller Welt kritisch zu betrachten – nur einen Steinwurf vom alten Rhein entfernt, an dem sich ab 1938 Flüchtlingsdramen abspielten, deren Gegenwart wir heute an den Rand unseres Bewusstseins drängen. 

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  • Donnerstag und Freitag, 21./22. Februar 2019 in Heidelberg

    Esrat Nashim – Frauen in der Synagoge - eine Frage der Heiligkeit?
    Die Arbeitsgruppe Mittelalter im Netzwerk Jüdisches Kulturerbe lädt zu ihrem nächsten Workshop am 21./22. Februar 2019 nach Heidelberg ein. Im Fokus steht dieses Mal die Frage nach der Separierung der Frauen im Gottesdienst und den baulichen Folgen seit dem hohen Mittelalter.
    Anmeldung und weitere Informationen: maria.stuerzebecher_at_erfurt.de

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  • Freitag, 22. März 2019, Worms, 19:30 Uhr

    Der im frühen 11. Jahrhundert angelegte und bis ins 20. Jahrhundert genutzte Friedhof der »Heiligen Gemeinde Worms« war und ist ein Raum von großer Bedeutung und für Juden ein authentisch und genuin religiöser Ort. Zunächst außerhalb der Stadtmauer gelegen, entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte seine heutige Gestalt. Dabei war die Stätte immer wieder Gefährdungen ausgesetzt, durch Kriege, Baumaßnahmen und Antisemitismus. Die Geschichte des Friedhofs und die Geschichten, die sich um ihn rankten, faszinierten Juden wie Christen, so auch den Märchensammler Ludwig Bechstein. Viele verschiedene, faszinierende Aspekte dieses einzigartigen Ortes sollen in dem Vortrag angesprochen werden.
    Wann: Freitag, 22. März 2019, 19:30 Uhr
    Wo: Luther- und Burchardsaal des Wormser Kultur- und Tagungszentrums, Rathenaustraße, 67547 Worms.
    Eintritt frei.
    Eine Veranstaltung des Altertumsvereins Worms.

  • Donnerstag, 11. April 2019, 18.30 Uhr in Worms

    Vortrag von Dr. Gerold Bönnen, Stadtarchiv/Jüdisches Museum Worms.
    Anfang April 1157 stellte Kaiser Friedrich I. bei einem seiner Besuche und Hoftage in Worms ein bemerkenswertes Privileg für die jüdische Gemeinde Worms aus. In erster Linie wurden umfassende Rechte der Autonomie für die Gemeinde bestätigt und zugleich erweitert. Sein Enkel, Kaiser Friedrich II., übernahm die Wormser Regelungen im Jahre 1236 als für alle Juden im Reich geltende rechtliche Grundlage. Die Wormser Rechte und Pflichten wurden so zum Muster für alle in diesem Mactbereich lebenden Juden erhoben.
    Der Vortrag stellt die komplexe Überlieferung des Textes, seine Interpretation, seine Wirkungen und den Stellenwert der Verfügungen vor dem Hintergrund der königlichen Politik der Staufer gegenüber den Juden vor. Zudem wird gefragt, welche Bedeutung die Rechtssetzungen für die Entwicklung der SchUM-Gemeinden am Rhein gehabt haben könnten.
    Wann: Do, 11.4.2019, 18.30 Uhr
    Wo: Raschi-Haus, Jüdisches Museum, Hintere Judengasse 6, 67547 Worms
    Der Eintritt ist frei, ein kleiner Umtrunk schließt sich an.