Termine
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Im Herbst 2012 kam es zu der Entdeckung einer Genizah auf dem Dachboden der Synagoge von Dambach-la-Ville, Bas-Rhin. Tausende von Dokumenten und Gegenständen aus dem 14. bis zum 19. Jahrhundert berichten von elsässisch-jüdischem Leben bis zur Emanzipation. Jüdisches Leben entlang des Rheins und im Elsass waren miteinander eng verwoben. Der Fund ist Ausdruck eines spezifischen Abschnittes im aschkenasischen Judentum.
Informationen: Musée d'art et d'histoire du Judaïsme,
Hôtel de Saint-Aignan, 71, rue du Temple, 75003 Paris; www.mahj.org/fr -
Die Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien Hohenems wendet sich vom 9. bis 14. Juli 2017 einem oft verdrängten und zugleich immer wieder populäre Phantasien auslösenden Thema zu: Dem verborgenen Judentum von zwangsweise konvertierten, assimilierten oder verfolgten Juden.
Information:Tel. +43 (0)5576 73989, office_at_jm-hohenems.at
Eintritt frei! -
Sonderführung im Rahmen des 900-jährigen Stadtjubiläums Schwabach.
Lernen Sie auf unserem Streifzug das einstige jüdische Zentrum Schwabachs rund um die Synagogengasse kennen.
Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der Besuch der über 200 Jahre alten Laubhütte im Jüdischen Museum Franken: mit ihrer einzigartigen spätbarocken Wandmalerei ist sie ein wahres Kleinod fränkisch-jüdischen Kulturerbes.
Veranstalter: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach
Nürnberger Straße, 90762 Fürth
Tel. +49 911- 23958615 (Mo-Do 9:30-13:00)
E-Mail: info_at_juedisches-museum.org
Eintritt: 5 € / erm. 3 € -
Sommerkonzert in der ehemaligen Synagoge in Schnaittach mit dem Ensemble »simkhat hanefesh«-Jiddische Lieder und jüdische Musik aus Renaissance und Barock. Das Ensemble vereint aktuelle wissenschaftliche Forschung und Recherche mit langjähriger Erfahrung und die Schönheit der altehrwürdigen jiddischen Lieder.
Veranstalter: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach
Nürnberger Str. 3, 90762 Fürth
Information: 0911-977 986 24; 0911-239 586 15
E-Mail: erbersdobler_at_juedisches-museum.org
Tickets auf reservix.de oder an der Museumskasse in Schnaittach
Eintritt: 18 € Erw. / 15 € erm. / Kinder von 6-12 Jahren 8 €;
Tageskasse 1 € Aufpreis. -
Am Eingang, an der Kasse, in der Ausstellung – er ist einfach überall.
Erekunden Sie das historische Museumsgebäude in der Synagogengasse und das ehemalige jüdische Viertel Schwabachs mit seinem bis heute erhaltenen Gebäudeensemble aus u.a. Synagoge, Rabbinerhaus, Lehrhaus.
Veranstalter: Jüdisches Museum Franken
Nürnberger Straße 3 • 90762 Fürth
Tel. +49 (0)911-239 586 15 (Mo-Do 9:30-13:00)
E-Mail: info_at_juedisches-museum.org
Eintritt: 5 € / erm. 4 € -
Der Rundgang vermittelt ausgewählte Einblicke in die bewegte Geschichte und den gelebten Alltag fränkischer Juden vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Ohne Anmeldung – Einfach hingehen
Eintritt: 5 €
Veranstalter: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach
Nürnberger Str. 3, 90762 Fürth
Information: 0911-977 986 24; 0911-239 586 15
E-Mail: erbersdobler_at_juedisches-museum.org -
Einfach hingehen - eine Führung zum 1. Sonntag im Monat
Veranstalter: Jüdisches Museum in Schnaittach
Museumsgasse 12-16, 91220 Schnaittach
Tel.: 0911-770577 (Mo-Do 9:30-13:00)
E-Mail: info_at_juedisches-museum.org
Eintritt: 5 € / erm. 4 € -
Die multimediale Ausstellung »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung« wird mikrographische Figurationen von Wortbildern aus ausgewählten westeuropäischen jüdischen Bibelhandschriften des 12. bis 14. Jahrhunderts zeigen. Durch Beamer-Projektionen im kultischen Raum der Synagoge wird jüdische Manuskript-Kultur seh- und erlebbar. Die Ausstellung führt multimedial in eine vergessene Welt des jüdischen Mittelalters ein. Konzipiert wurde sie vom Lehrstuhl für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg / Universität Heidelberg) gemeinsam mit dem Berliner Künstler Professor Eckhard Westermeier.
Ort: Synagoge Worms, Synagogenplatz, 67547 Worms
Dauerhafte Vorführung: 11. Juli bis 31. Oktober 2017, täglich 10 bis 12.30 und 13.30 bis 16 Uhr (außer samstags und an jüdischen Feiertagen)
Regelmäßige Führungen: Termine und weitere Infos sowie Ansprechpartner unter www.galgal.de
Eintritt: freiDownloads
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In Thüringen steht vieles im Kulturleben ab September im Motto »Jüdisches im Herbst«. Bitte sehen Sie den Programmflyer an und fühlen Sie sich herzlich eingeladen zu weiteren kooperativen Veranstaltungen des Netzwerks Jüdisches Leben Erfurt von September bis November 2017. Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen für Kinder und Familien bieten ein abwechslungsreiches Programm.
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Die Ausstellung thematisiert erstmals die Geschichte der zweiten mittelalterlichen jüdischen Gemeinde Erfurts. Fünf Jahre nach dem verheerenden Pogrom von 1349, bei dem wahrscheinlich alle Mitglieder der ersten jüdischen Gemeinde getötet wurden, entstand in der Stadt eine neue jüdische Gemeinde. Von 1354 bis 1454 bereicherten Juden das geistige, kulturelle und soziale Leben in Erfurt. Zahlreiche Dokumente geben in der Ausstellung Auskunft über die Wohnverhältnisse der Juden, über ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten, ihre Gemeindestruktur, aber auch zu Steuerverpflichtungen und über die rechtliche Situation, beginnend mit der Ansiedlung unter höchst unsicheren Vorzeichen bis hin zur Abwanderung mit ungewissen Perspektiven.
Eintritt: im Eintritt für das Museum inbegriffen (8 €, ermäßigt 5 €)
Information:
Telefon +49 361 655-1666
E-Mail; AlteSynagoge_at_erfurt.de
Webseite: www.juedisches-leben.erfurt.de
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