Veranstaltungen im Rückblick

Auftaktveranstaltung in der Neuen Synagoge Mainz zur Reihe »Innenräume - Außenperspektiven«. Prof. Schoeps referierte zum Thema des Umgangs mit deutsch-jüdischem Erbe.

Besuch Michael Mail in Worms und Speyer, 19.-21. März 2017

Besuch des Direktors der Foundation for Jewish Heritage/ Mitglied bei ICOMOS in den SchUM-Städten

Intendant Tilman Gersch im Gespräch mit Hans Neu und Susanne Urban. Rezitationen von Literatur und biblischen Zitaten, Musik von De Roode Pelikan und einem Cello-Quartett. Gezeigt wurde auch die Ausstellung der ScHUM-Städte e.V. zu Wein und Judentum.

Fachtagung »Lebendiges Wasser«, Worms, 27. März 2017

Vortrag Dr. Ing. Simon Paulus in Worms, 29. März 2017

Dr. Ing. Simon Paulus betonte in seinem Vortrag zur Architektur von Synagogen u.a. die vielen Details und Besonderheiten der Synagogen in Worms und Speyer sowie deren Strahlkraft für die Synagogenarchitektur durch die Jahrhudnerte.

Fachtagung »Zwischen Pogrom und Nachbarschaft«, Mainz, 27./ 28. April 2017

Prof. Michael Brocke beleuchtete in seinem Vortrag die Friedhofskultur in Worms und Speyer im Mittelalter. Er verglich Baustil, Gestaltung, Ornamente und Symbole, erläuterte die Inschriften, entschlüsselte biblische Verweise und hob Gemeinsamkeiten wie Unterschiede in der Begräbniskultur dieser beiden SchUM-Gemeinden hervor.

Projektwoche Rudi-Stephan-Gymnasium Worms, 29. Mai bis 2. Juni 2017

Das Rudi Stephan Gymnasium in Worms hat gemeinsam mit dem SchUM-Städte e.V. eine Woche lang in den sog. besonderen Unterrichtstagen sechs Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die für SchUM zentral sind. Dazu gehören die Friedhofskultur am Beispiel des Heiligen Sandes; Fragen zum Thema der Geiselnahme; außerdem Piyyutim swie die Wundergeschichten von Warmaisa. Barbara Steuer und Jürgen Pfitzner, betreuende Pädagogen des Gymnasiums, unterstrichen: „Mit dieser Annäherung Jugendlicher der 11. Jahrgangsstufe an das Erbe von SchUM vor allem mit Blick auf Worms, sollen Sensibilität, Neugier und Freude am Entdecken dieser Jahrhunderte alten jüdischen Zeitschichten geweckt werden. Wir sind uns sicher, dass SchUM und hier das alte jüdische Warmaisa einen festen Platz in unseren Schulen erobern werden.“ Die Gruppe präsentierte ihre Ergebnisse im Rathaus in Worms am 2. Juni 2017.

18. Juni 2017 in der sächsischen Stiftung Hoflößnitz: Ausstellungseröffnung der Ausstellung der SchUM-Städte e.V. zu Wein im Judentum. Ansprachen von Dr. S. Cramer (Stiftungsvorstand), S. Urban (SchUM-Städte) und F. Andert (Museumsleiter). Musik von der Musikhochschule und Wein von der Hoflößnitz.