SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V.

Trägerschaft: Das Land Rheinland-Pfalz, die Städte Worms, Speyer und Mainz, die Jüdische Gemeinde Mainz, die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. (Kooperationsvereinbarung)

Personen

OB Michael Kissel
© Stadt Worms

Vorsitzender

  • Oberbürgermeister der Stadt Worms, Michael Kissel
    Stellvertreter: Volker Gallé (Kulturkoordinator Worms)
Stella Schindler-Siegreich
© Torsten Silz, Staatskanzlei RLP
Avadislav Avadiev
L.v. der Jüd. Gem. Rheinland-Pfalz

Stellvertretende Vorsitzende

  • Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, Stella Schindler-Siegreich
  • Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz, Avadislav Avadiev
OB Michael Ebling
© Alexander Heimann

Schatzmeister und geschäftsführender Vorstand

  • Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling
    Stellvertreterin: Elke Höllein (Leiterin Protokollamt und Öffentlichkeitsarbeit)
OB Hansjörg Eger, Speyer
© Stadt Speyer
Prof. Dr. Konrad Wolf
© Hochschule Kaiserslautern
Israel Epstein
© Jüd. Kultusgemeinde der Rheinpfalz

Weitere Vorstandsmitglieder

  • Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger
  • Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz, Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf,
    in Vertretung: Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro
  • Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz, Israil Epstein

Ziele

Der Verein wird im Verbund mit Land, Ministerien, Fachämtern, Städten, Institutionen, wissenschaftlichen und musealen  Einrichtungen, Bildungsträgern, Vereinen und interessierten Privatpersonen sowie Repräsentanten aus dem öffentlichen, politischen, kulturellen Leben im In- und Ausland das jüdische Erbe in den SchUM-Städten weiter erschließen, koordinieren, einheitlicher präsentieren und Projekte sowie Maßnahmen planen.

Eine zentrale Aufgabe des Vereins ist zudem die Erarbeitung des Managementplans, der zusammen mit dem Nominierungs-Dossier den bei der UNESCO einzureichenden Welterbeantrag bildet.

Was bedeutet das konkret?

Das einzigartige aschkenasisch-jüdische Erbe der Städte Worms, Speyer und Mainz öffentlich noch stärker herausstellen und weltweit bekannter machen.

Rahmenbedingungen zum Erhalt, der Weiterentwicklung und Präsentation des SchUM-Erbes perspektivisch entwickeln. Dazu gehören u.a.

  • Bauliche, bauhistorische und kunsthistorische Erschließung und Erhaltung der Monumente,
  • Stadtplanung,
  • Sicherheit,
  • Garantie der Sichtachsen auf die Monumente,
  • Ausweisung von Pufferzonen um die Welterbemonumente,
  • Bildung/ Vermittlung,
  • Museale Präsentationen,
  • Tourismus,
  • Kommunikation,
  • Marketing & Corporate Identity,
  • Entwicklung Monitoringinstrumente.

Das wiederum heißt:

  • Gesamtkonzepte für die Erschließung und Erhaltung gemeinsam mit den Fachämtern entwickeln.
  • Projekte für die Zeit nach angestrebter Anerkennung konzeptionieren.
  • Strategien der zuständigen Ministerien, Fachämter, wissenschaftlichen und anderen Einrichtungen intern und extern kommunizieren.
  • Transparente Abläufe garantieren.
  • Die Akteure und die Zivilgesellschaft miteinander vernetzen.
  • Forschungsvorhaben integrieren.
  • Mit Experten aus Museen und Pädagogik, Inhabern ausgewählter UNESCO-Lehrstühle und anderen Akteuren aus Welterbestätten intensiven Austausch pflegen, Workshops abhalten, Expertisen einholen.
  • Touristische Aktivitäten, Bildungsangebote, Museen und Ausstellungen sowie webbasierte Informationen der drei Städte miteinander koordinieren, erste Maßnahmen umsetzen.
  • Die Zivilgesellschaft und die Stadtbevölkerung einbeziehen, das öffentliche Engagement und die Identifikation mit dem Erbe SchUM fördern.
  • Akteure aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit als ideelle und monetäre Förderer gewinnen.
  • Beiräte berufen.
  • Einen gemeinsamen Auftritt zu SchUM gewährleisten (Corporate Identity).

Geschäftsführung

Etat

Das Budget der SchUM-Städte e.V. liegt aktuell bei 140.000,- Euro.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Auf Wunsch werden bei Zuwendungen Spendenbescheinigungen ausgestellt.