Termine

  • Dienstag, 15. Januar 2018 in Mainz

    Schritt für Schritt zum UNESCO-Weltkulturerbe

    Im Rahmen der für 2020 in Vorbereitung befindlichen Landesausstellung »Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht« werden auch die einstigen jüdischen SchUM-Gemeinden präsentiert.
    Außerdem läuft der Countdown für die Abgabe des Antrags zu den SchUM-Stätten an die UNESCO! In einer Übersicht durch einen Teil des Projektteams wird im Landesmuseum Mainz der UNESCO-Welterbeantrag zu den SchUM-Stätten vorgestellt - ein Jahr vor Antragseinreichung.
    Landesmuseum Mainz, 18 Uhr, Eintritt frei.
    Um Anmeldung wird gebeten, diese läuft über die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Vgl. PDF weiter unten)

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  • Mittwoch, 30. Januar 2019

    Constantly Rebuilt: The Worms’ Synagogue 1034 to 1990s, Vortrag in London

    Vortrag von Susanne Urban (SchUM-Städte e.V.) in der Wiener Library, London im Rahmen der dortigen Ausstellung zu den Novemberpogromen 1938: Shattered: Pogrom, November 1938
    The history of the Worms’ synagogue spans over 970 years – the Jewish Community in Worms was present in the city from the 11th century until 1942. The iconographic synagogue was burnt down during the November Pogrom in 1938, its remaining walls demolished. In 1947, an initiative began to reconstruct the synagogue – although no Jewish community was living there. This was a unique situation in the entire of post-Holocaust Europe. Those involved included a city archivist, a former Jewish community leader, Hannah Arendt and several politicians. Various interests and controversial debates began to circle around the ruins. The reconstruction process started in 1957 and was finished in 1961.
    This lecture will give insights into the history of this unique synagogue, its destruction in 1938, the motivations of the opponents and supporters of the reconstruction. 
    Wiener Library, London, 29 Russell Square, London WC1B 5DP, UK
    January, Wedenesday 30, 2019, 18:30-20:00, Free entrance. 

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  • Samstag, 27. Januar: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

    Erinnerung an die Opfer der Shoah. Wir erinnern. We remember. Nous nous souvenons. Zachor.

    Anlässlich des internationalen Tages zur Erinnerung an die Shoah erinnert sich auch der SchUM e.V. an die aus den einstigen SchUM-Städten ausgegrenzten, in das Exil oder in den Selbstmord getriebenen Juden. Wir erinnern uns an die in Ghettos und Vernichtungslager verschleppten Juden. 
    Der SchUM e.V. erinnert daran, dass noch 1934 das 900-jährige Jubiläum der Errichtung der Synagoge in Worms begangen wurde. 
    Am 29. Januar wird auf dem Friedhof Heiliger Sand in Worms eine Stele enthüllt, die den sog. Martin-Buber-Blick kennzeichnen wird, der auf einem Text beruht, den er 1933 verfasste (Information folgt). 

    Beachten Sie auch die beeindruckende Kampagne unter #weremember
    https://tagboard.com/WeRemember-2018/338063

  • Anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 wird vom 30. Mai bis 10. Juni 2018 im Synagogengarten (Synagogenplatz) eine Ausstellung unter dem Titel „SchUM – fotografisch interpretiert“ zu sehen sein. Das Thema

    Fotowettbewerb: SchUM – fotografisch interpretiert, bis Mitte Februar 2018

    Anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 wird vom 30. Mai bis 10. Juni 2018 im Synagogengarten (Synagogenplatz) eine Ausstellung unter dem Titel „SchUM – fotografisch interpretiert“ zu sehen sein. Das Thema soll frei assoziativ, künstlerisch mit fotografischen Techniken beleuchtet und interpretiert werden. An dem Wettbewerb können sich Künstler/innen aus dem In- und Ausland beteiligen. Die entsprechende Ausschreibung kann unter www.welterbe-worms.de heruntergeladen werden. Bis Mitte Februar 2018 können die digitalen Arbeiten eingereicht werden:

    Stadtverwaltung Worms, Volker Gallé, Marktplatz 2, 67547 Worms
    E-Mail: volker.galle_at_worms.de
    Eine Jury wählt die Arbeiten für die Ausstellung aus. Es ist geplant, einen Katalog zu erstellen, von dem jeder ausgestellte Künstler 20 Exemplare kostenlos erhält.

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  • Seit Montag, dem 29. Januar 2018

    Stele am »Buber-Blick« auf dem Friedhof »Heiliger Sand«in Worms eröffnet

    Stele auf Friedhof „Heiliger Sand“ markiert berühmten „Martin Buber-Blick“
    Enthüllung im Rahmen des Tages zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2018
    In einem Zwiegespräch Bubers mit dem evangelischen Theologen Karl Ludwig Schmidt am 14. Januar 1933 im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart erörterten sie die Frage des Bundes zwischen G“tt und den Juden.  Buber suchte den Dialog zur These vom „alten und neuen Bund“ und verschriftlichte dies später in einem Text. Dort heißt es: »Ich lebe nicht fern von der Stadt Worms, an die mich auch eine Tradition meiner Ahnen bindet; und ich fahre von Zeit zu Zeit hinüber. Wenn ich hinüberfahre, gehe ich immer zuerst zum Dom. Das ist eine sichtbar gewordene Harmonie der Glieder, eine Ganzheit, in der kein Teil aus der Vollkommenheit wankt … Dann gehe ich zum jüdischen Friedhof hinüber. Der besteht aus schiefen, zerspellten, formlosen, richtungslosen Steinen. ... Der Dom ist, wie er ist. Der Friedhof ist, wie er ist. Aber gekündigt ist uns nicht worden.« (Martin Buber, Rede vom 14. Januar 1933 in Stuttgart, in: Theologische Blätter 12 (1933) 272f.)
    Der Standort Bubers beim Betrachten von Dom und jüdischem Friedhof wird markiert. In der UNESCO-Bewerbung spielt diese Perspektive eine Rolle; sie wird als historische Sichtachse mit unter Schutz gestellt.
    OB Kissel, Worms:  »Die Verbindung der jüdischen und christlichen Religion in unserer Stadt wird an dieser Stelle besonders deutlich. Hier sehen wir das Miteinander und zugleich die Schatten der antijüdischen und antisemitischen Epochen. Buber mahnt uns. Heute ist Worm eine Stadt, in der Menschen verschiedenen Glaubens miteinander friedlich leben.«
    Rabbiner Vernikovsky, Mainz: »Martin Buber hat sich stets für einen interreligiösen und interkulturellen Dialog engagiert. Er hat stets Versöhnung statt Spaltung gesucht.«
    Die Finanzierung der Stele erfolgte aus den Zuwendungen der Fördermitglieder des SchUM-Städte e.V.

  • Einsendeschluss 25. August 2017

    Jobangebot

    Sekretariatsarbeiten im SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. auf 450,-€ Basis
    Wir suchen zum 1. Oktober 2017 eine/n Mitarbeiter/in für unsere Geschäftsstelle in Worms. 
    Vergütung: 450,-€ (37,5 Stunden im Monat; 12 €/ Stunde)
    Mehr erfahren Sie in der ausführlichen Beschreibung zum Downbload. 

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  • 10. April bis 18. April 2017

    Pessach / Passover 5777 / 2017

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  • Heute und bis Dienstag, 19. Juni 2018

    Innenräume – Außenperspektiven: Eine Veranstaltungsreihe zu Orten, Räumen und Relikten in SchUM

    Renommierte Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland werden ab dem 9. März 2017 bis einschließlich Mitte Mai 2018 in Vorträgen und einer Filmvorführung das jüdische Erbe der SchUM-Städte aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Mit Annäherungen an Räume und Orte, Liturgien und die religiöse Rechtsprechung sowie der Diskussion, wie ein adäquater Umgang mit deutsch-jüdischem Erbe in Deutschland und Europa aussehen könnte, möchten wir an die gelehrte Tradition der SchUM-Städte anknüpfen und das Publikum zu Gesprächen und eigenen Perspektiven anregen. Die Tradition der jüdischen Lehrhäuser der SchUM-Städte soll wieder aufleben.
    »Diese Reihe setzt die Tradition von SchUM fort: die Vermittlung des religiösen und geistigen Erbes der Juden durch bedeutende Gelehrte  und Lehrer an die nächste Generation Ihrer Schüler. Die Vortragsreihe erinnert auch an die Tradition der Lehrhäuser in SchUM: eine  Tradition der   Vermittlung der Lehren des Judentums  und die Auseinandersetzung mit vielfältigen Aspekten im Spannungsfeld des Wechsels der Perspektiven zwischen Minderheit und Mehrheitsgesellschaft, Diaspora und Jerusalem, Tempel und Synagoge sowie den Imperativen ‚Erinnere!‘ und ‚Lebe!‘« (Stella Schindler-Siegreich, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz bis Mitte August 2017)

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