SchUM-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt

Wussten Sie, dass…

SchUM
שו"ם

ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebräischen Städtenamen ist?

  • Schin (Sch) = SchPIRA = Speyer
  • Waw (U) = Warmaisa = Worms
  • Mem (M) = Magenza = Mainz

SchUM: mehr als eine Abkürzung und schon gar nicht eine beliebige Zusammenziehung dreier Stadtnamen. SchUM ist ein Begriff – am Rhein und in der Welt.

Entdecken Sie mit uns die Kehillot SchUM

Die jüdischen Gemeinden in den mittelrheinischen Städten Speyer, Worms und Mainz formierten im Mittelalter einen Verbund, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora zutiefst und bis heute prägte. Steinerne Zeugnisse – Synagogen, Friedhöfe und Ritualbäder – belegen gemeinsam mit der religiösen Überlieferung die immense Bedeutung der SchUM-Städte.

Mitglied werden im SchUM-Städte e.V.

Die SchUM-Städte: Bewerbung um das UNESCO-Welterbe und Werbung um fördernde Mitglieder
Über eine fördernde Mitgliedschaft würden Sanierungsmaßnahmen an den Monumenten, die Erarbeitung pädagogischer und musealer Angebote, Filmvorführungen, Publikationen und weitere Veranstaltungen unterstützt. Fördernde Mitglieder werden über Strategien und Konzepte im Rahmen der UNESCO-Bewerbung informiert und zu Mitgliederversammlungen eingeladen.
Sie erhalten weitere Informationen über den Download zu den Konditionen und das Beitrittsformular.

Aktuelles

  • Sonntag, 2. Juli 2017, 14 Uhr

    Öffentliche Führung »Hasenjagd in der Sukka - Auf den Spuren fränkisch-jüdischer Geschichte in Schwabach«

    Am Eingang, an der Kasse, in der Ausstellung – er ist einfach überall.
    Erekunden Sie das historische Museumsgebäude in der Synagogengasse und das ehemalige jüdische Viertel Schwabachs mit seinem bis heute erhaltenen Gebäudeensemble aus u.a. Synagoge, Rabbinerhaus, Lehrhaus.
    Veranstalter: Jüdisches Museum Franken
    Nürnberger Straße 3 • 90762 Fürth
    Tel. +49 (0)911-239 586 15 (Mo-Do 9:30-13:00)
    E-Mail: info@juedisches-museum.org
    Eintritt: 5 € / erm. 4 €

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  • Sonntag, 2. Juli 2017, 14.00 Uhr

    Öffentliche Führung »Pilpul, Berches & Holekrasch - Jüdisches Leben in Franken« in Fürth

    Der Rundgang vermittelt ausgewählte Einblicke in die bewegte Geschichte und den gelebten Alltag fränkischer Juden vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
    Ohne Anmeldung – Einfach hingehen
    Eintritt: 5 €
    Veranstalter: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach
    Nürnberger Str. 3, 90762 Fürth
    Information: 0911-977 986 24; 0911-239 586 15
    E-Mail: erbersdobler@juedisches-museum.org

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  • Sonntag, 2. Juli 2017, 14 Uhr

    Öffentliche Führung Madinat Aschpah - Jüdisches Leben auf dem Lande in Schnaittach

    Einfach hingehen - eine Führung zum 1. Sonntag im Monat
    Veranstalter: Jüdisches Museum in Schnaittach
    Museumsgasse 12-16, 91220 Schnaittach
    Tel.: 0911-770577  (Mo-Do 9:30-13:00)
    E-Mail: info@juedisches-museum.org
    Eintritt: 5 € / erm. 4 €

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  • Dienstag, 10. Juli bis Dienstag, 31. Oktober 2017

    »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung. Computeranimierte Inszenierung ornamental-figurativer Mikrographie aus mittelalterlichen jüdischen Bibelhandschriften im kultischen Raum« in Worms

    Die multimediale Ausstellung »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung« wird mikrographische Figurationen von Wortbildern aus ausgewählten westeuropäischen jüdischen Bibelhandschriften des 12. bis 14. Jahrhunderts zeigen. Durch Beamer-Projektionen im kultischen Raum der Synagoge wird jüdische Manuskript-Kultur seh- und erlebbar. Die Ausstellung führt multimedial in eine vergessene Welt des jüdischen Mittelalters ein. Konzipiert wurde sie vom Lehrstuhl für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg / Universität Heidelberg) gemeinsam mit dem Berliner Künstler Professor Eckhard Westermeier.
    Ort: Synagoge Worms, Synagogenplatz, 67547 Worms
    Dauerhafte Vorführung: 11. Juli bis 31. Oktober 2017, täglich 10 bis 12.30 und 13.30 bis 16 Uhr (außer samstags und an jüdischen Feiertagen)
    Regelmäßige Führungen: Termine und weitere Infos sowie Ansprechpartner unter www.galgal.de
    Eintritt: frei

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  • Montag, 10. Juli bis Mittwoch, 12. Juli 2017

    CfP and Annual conference »Jews on the Move: Exploring the movement of Jews, objects, texts, and ideas in space and time« in Edinburgh, United Kingdom

    This conference is hosted by the British Association for Jewish Studies (BAJS), in cooperation with the School of Divinity at the University, Edinburgh. 
    School of Divinity, University of Edinburgh, New College
    Mound Place, Edinburgh EH1 2 LX, United Kingdom
    Information: +44 (0)131 651 2189
    Deadline for submission of paper and panel proposals: 31 January 2017

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  • Dienstag, 11. Juli 2017, 19.30 Uhr

    Vortrag »Zwischen Rechtfertigung und Selbstbehauptung Jüdische Museen in Deutschland« in Augsburg

    Cilly Kugelmann, die als Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin viele Entwicklungen der jüdischen Museen nachhaltig beeinflusst hat, befasst sich mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft der jüdischen Museen hierzulande.
    Ort: Festsaal der Synagoge in  Augsburg
    Eintritt: 5,00/3,00 Euro
    Veranstalter: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg Schwaben,  Halderstraße 6–8, 86150 Augsburg
    Information: E-Mail: office@jkmas.de

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  • Samstag, 15. Juli bis Samstag, 12. August 2017

    Workshops »The Other Israel: Seeing Unseen Diasporas«, Yiddish Summer Weimar 2017

    Mit dem Thema »The Other Israel« beschäftigt sich der Yiddish Summer Weimar 2017 in vielfältigen Formen: Workshops in Musik, Tanz und Sprache, Konzerten, Jam Sessions und transnationalen Orchesterprojekten.
    Workshop: »Die Kunst des badkhones«: Sonntag, 30.Juli  bis  Dienstag, 1. August 2017
    Workshop: »Die Kunst des Geschichtenerzählens«: Montag,  7. August bis Freitag, 11. August 2017
    Diese Kurse richten sich an Teilnehmende, die mit dem Jiddischen schon recht gut vertraut sind. Sie bieten für »Jiddisch-Studenten« die einmalige Gelegenheit, mit den Dozenten Mendy Cahan und Yuri Vedenyapin zwei wichtige osteuropäisch-jüdische Traditionen zu erlernen, die heute nur noch selten praktiziert werden: other music e.V., Ernst-Kohl-Straße 23, 99423 Weimar
    Information: Marie Czarnikow
    E-Mail: presse@othermusic.eu
    Tel.: 0176 41-22 88 70
    Weitere Informationen erhalten Sie im Internet: http://othermusicacademy.eu/other-music-e-v/

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  • Sonntag, 16. Juli 2017, 14 Uhr

    Vortrag »Heimat Schnaittach–Die Geschichte der Familie Freimann« im Schnaittach, Synagoge

    Einfach hingehen.
    Veranstalter: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach
    Nürnberger Straße, 90762 Fürth
    Information: 0911-23958615 (Mo-Do 9:30-13:00)
    E-Mail: info@juedisches-museum.org
    Eintritt: 5€/ erm. 3€

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  • ständiges Angebot

    Gruppenführung »Besuch der Judaica Sammlung im Landesmuseum« in Mainz

    Ort: Landeshauptstadt Mainz, Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz
    Information: +49 (0)6131/28570
    E-Mail: landesmuseum-mainz@gdke.rlp.de
    Preis: 40 €, zzgl. 3,50 € Eintritt. 
    Dauer: eine Stunde, max. Teilnehmerzahl 30 Personen

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  • ständiges Angebot

    Gruppenführung »Magenza, das jüdische Mainz - eine der drei SchUM-Städte«

    Veranstalter: Landeshauptstadt Mainz, Tourist Service Center Mainz
    Treffpunkt: Tourist Service Center, Brückenturm am Rathaus,Rheinstraße 55, 55116 Mainz
    Information: +49 (0)6131/242888
    E-Mail: tourist@mainzplus.com
    Preis: 95 €, Dauer: zwei Stunden, max. Teilnehmerzahl ca. 30 Personen

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