SchUM-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt

Wussten Sie, dass…

SchUM
שו"ם

ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebräischen Städtenamen ist?

  • Schin (Sch) = SchPIRA = Speyer
  • Waw (U) = Warmaisa = Worms
  • Mem (M) = Magenza = Mainz

SchUM: mehr als eine Abkürzung und schon gar nicht eine beliebige Zusammenziehung dreier Stadtnamen. SchUM ist ein Begriff – am Rhein und in der Welt.

Entdecken Sie mit uns die Kehillot SchUM

Die jüdischen Gemeinden in den mittelrheinischen Städten Speyer, Worms und Mainz formierten im Mittelalter einen Verbund, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora zutiefst und bis heute prägte. Steinerne Zeugnisse – Synagogen, Friedhöfe und Ritualbäder – belegen gemeinsam mit der religiösen Überlieferung die immense Bedeutung der SchUM-Städte.

Mitglied werden im SchUM-Städte e.V.

Die SchUM-Städte: Über eine fördernde Mitgliedschaft können Sanierungsmaßnahmen an den Monumenten, die Erarbeitung pädagogischer und musealer Angebote, Filmvorführungen, Publikationen und weitere Veranstaltungen unterstützt werden. Fördernde Mitglieder werden über Strategien und Konzepte im Rahmen der UNESCO-Bewerbung informiert und zu Mitgliederversammlungen eingeladen.

Stimmen für SchUM: Engagement und Empathie

» Unsere Mitgliederwerbung trägt Früchte. Die Personen und Persönlichkeiten, die sich im SchUM-Städte e.V. engagieren, eint, dass sie erleben möchten, wie aus dem jüdischen Erbe am Rhein UNESCO-Welterbe wird.«
(Oberbürgermeister Michael Kissel, Vorsitzender der SchUM-Städte e.V.)

»Wenn man wie ich in Worms aufgewachsen ist, mit Blick auf Dom und Jüdischen Friedhof, und sich als Kind auch zwischen diesen beiden Polen – vielleicht noch ergänzt durch das Lutherdenkmal fünf Gehminuten weiter – aufgehalten und gespielt hat, kann man gar nicht anders als eine Beziehung zu dieser christlich-jüdischen Vergangenheit zu entwickeln. Immer wieder betrachtete ich als Kind staunend die kleinen Steine auf den verwitterten, schief und krumm aus der Erde stakenden Grabsteine im Jüdischen Friedhof und versuchte mir vorzustellen, wie Worms wohl vor tausend Jahren aussah, als dieser Friedhof - der älteste in Europa - und der romanische Dom entstanden. Nun lebe ich schon seit fast 20 Jahren wieder in einer Stadt mit christlich-jüdischer Vergangenheit, in Mainz, der zweiten der drei SchUM-Städte. Grund genug für mich, dazu beizutragen, dass dieses besondere Erbe bewahrt, gepflegt und mit Leben erfüllt wird.«
(Petra Gerster, Redakteurin des ZDF)

»Man fühlt in den SchUM-Städten noch stets den rabbinischen genius loci. Ein Ausflug dorthin gibt mir immer Inspiration. Es ist mir darum ein Anliegen, mit meiner Mitgliedschaft das Erbe der SchUM-Städte zu fördern.«
(Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck, Frankfurt am Main)

»In bald 1000 Jahren jüdischer Geschichte sind in den Städten Speyer, Worms und Mainz Monumente entstanden, die auch heute noch von der Bedeutung des jüdischen Lebens über die Grenzen unserer Region hinaus berichten. Um dieses Andenken zu bewahren, unterstützen wir den Verein SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. bei der Bewerbung dieses bedeutenden Kulturguts um den Titel UNESCO-Welterbe.«
(Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz)

Aktuelles

  • Samstag, 6. Mai 2017 und weitere Termine 3.06., 1.07., 5.08., 2.09., 7.10., 14.00 Uhr

    Themenführung /Gruppenführung in Speyer »Judenhof«

    Themenführung / Gruppenführung »Judenhof«
    Treffpunkt: Judenhof mit Museum SchPIRA und Mikwe
    Kleine Pfaffengasse 20/21, 67346 Speyer,
    Preis: 6,00 € p.P;  CARD 4,00 € p.P.
    für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 4,00 € p.P.; Familienkarte 14,00 €
    Öffnungszeiten:  ab 1.11.2016  bis 31.03.2017:  Di–So: 10.00–16.00 Uhr;
    ab 1.04.2017 bis 31.10.2017:  Mo–So: 10.00–17.00 Uhr
    Info: 06232-291971

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  • Sonntag, 7. Mai 2017 und weitere Termine 4.06., 2.07., 6.08., 3.09., 1.10., 10.30 Uhr

    Öffentliche Führung »Jüdisches Worms« mit Synagoge und Friedhof »Heiliger Sand«

    Öffentliche Führung : »Jüdisches Worms« ist ein ständiges Angebot von April bis zum Oktober.
    Ab November bis zum März ist dieses Programm nur auf Anfrage möglich.
    Veranstalter: Tourist Info Worms, Neumarkt 14, 67547 Worms
    Information: +49 (0) 62 41 853 7306
    Treffpunkt: Synagogenplatz in Worms
    Tickets erhältlich: bei der Tourist Information  oder direkt bei Ihrem/Ihrer Stadtführer/in
    Preis: € 6,00  (Kinder bis 14 Jahre frei)
    E-Mail: touristinfo@worms.de

  • Sonntag, 18. Juni bis Sonntag, 20. August 2017

    Ausstellung »…besehn wir, ob der Rebstock treibt… Wein im Judentum: Von Traditionen und Genuss« in Radebeul

    Nach der Premiere in Worms und Stationen in Mainz und Speyer – inmitten der großen Weinanbaugebiete von Rheinhessen und der Pfalz – wird die Wanderausstellung des SchUM-Städte e.V. zu Wein und Judentum vom 20. Juni bis 20. August 2017 im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul zu sehen sein. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 18. Juni um 11.30 Uhr im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz statt.

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017 bis Sonntag, 28. Januar 2018

    Ausstellung »Héritage inespéré. Une découverte archéologique en Alsace« in Paris

    Im Herbst 2012 kam es zu der Entdeckung einer Genizah auf dem Dachboden der Synagoge von Dambach-la-Ville, Bas-Rhin. Tausende von Dokumenten und Gegenständen aus dem 14. bis zum 19. Jahrhundert berichten von elsässisch-jüdischem Leben bis zur Emanzipation. Jüdisches Leben entlang des Rheins und im Elsass waren miteinander eng verwoben. Der Fund ist Ausdruck eines spezifischen Abschnittes im aschkenasischen Judentum. 
    Informationen: musée d'art et d'histoire du Judaïsme,
    Hôtel de Saint-Aignan, 71, rue du Temple, 75003 Paris; www.mahj.org/fr

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  • Dienstag, 10. Juli bis Dienstag, 31. Oktober 2017

    »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung. Computeranimierte Inszenierung ornamental-figurativer Mikrographie aus mittelalterlichen jüdischen Bibelhandschriften im kultischen Raum« in Worms

    Die multimediale Ausstellung »GALGAL. Schöpfungselemente in Bewegung« wird mikrographische Figurationen von Wortbildern aus ausgewählten westeuropäischen jüdischen Bibelhandschriften des 12. bis 14. Jahrhunderts zeigen. Durch Beamer-Projektionen im kultischen Raum der Synagoge wird jüdische Manuskript-Kultur seh- und erlebbar. Die Ausstellung führt multimedial in eine vergessene Welt des jüdischen Mittelalters ein. Konzipiert wurde sie vom Lehrstuhl für Bibel und Jüdische Bibelauslegung von Prof. Dr. Hanna Liss (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg / Universität Heidelberg) gemeinsam mit dem Berliner Künstler Professor Eckhard Westermeier.
    Ort: Synagoge Worms, Synagogenplatz, 67547 Worms
    Dauerhafte Vorführung: 11. Juli bis 31. Oktober 2017, täglich 10 bis 12.30 und 13.30 bis 16 Uhr (außer samstags und an jüdischen Feiertagen)
    Regelmäßige Führungen: Termine und weitere Infos sowie Ansprechpartner unter www.galgal.de
    Eintritt: frei

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  • Sonntag, 10. September bis Sonntag, 17. September 2017 in Mannheim

    2. Jüdische Kulturtage Mannheim

    Seit der Gründung der Stadt Mannheim im 17. Jahrhundert haben jüdische Bürgerinnen und Bürger das städtische Leben mitgestaltet und geprägt. Nach den Jahren des NS-Regimes und der Shoah wurde die Jüdische Gemeinde Mannheim im Frühsommer 1945 neu gegründet. 1987, bezog die Gemeinde im Quadrat F 3 ihr neu errichtetes Gemeindezentrum. Die Feier dieses Jubiläums begleitet die Eröffnung der Kulturtage. 
    Mit den 2. Jüdischen Kulturtagen Mannheim wird die Vielfalt der jüdischen Kultur deutlich.
    Die Ausstellung der SchUM-Städte e.V. zu Wein und Judentum wird an einem Tag ebenfalls zu sehen sein: »Dass der Wein erfreue des Menschen Herz«: Seit biblischen Zeiten ist das Judentum eng mit dem Wein verbunden, der auch im religiösen Ritus eine wichtige Rolle spielt. 
    Donnerstag, 14. September 2017, 19:00 Uhr, Jüdische Gemeinde, F3, Rabbiner-Grünewald-Platz, Eintritt: € 15,00 inklusive Weinproben. Anmeldung erforderlich bis zum 07.09.2017 per Mail unter: gemeinde@jgm-net.de oder Tel. 0621-15 39 74

    Das gesamte Programm finden Sie unter: http://www.juedische-kulturtage-mannheim.de/wp-content/uploads/2017/05/RZ_JKTMA_Programmheft_2017-1.pdf

  • ständiges Angebot

    Gruppenführung »Besuch der Judaica Sammlung im Landesmuseum« in Mainz

    Ort: Landeshauptstadt Mainz, Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz
    Information: +49 (0)6131/28570
    E-Mail: landesmuseum-mainz@gdke.rlp.de
    Preis: 40 €, zzgl. 3,50 € Eintritt. 
    Dauer: eine Stunde, max. Teilnehmerzahl 30 Personen

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  • ständiges Angebot

    Gruppenführung »Magenza, das jüdische Mainz - eine der drei SchUM-Städte«

    Veranstalter: Landeshauptstadt Mainz, Tourist Service Center Mainz
    Treffpunkt: Tourist Service Center, Brückenturm am Rathaus,Rheinstraße 55, 55116 Mainz
    Information: +49 (0)6131/242888
    E-Mail: tourist@mainzplus.com
    Preis: 95 €, Dauer: zwei Stunden, max. Teilnehmerzahl ca. 30 Personen

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  • ständiges Angebot

    Daueraustellung »Magenza - 1000 Jahre jüdisches Mainz im Stadthistorischen Museum Mainz«

    Veranstalter: Landeshauptstadt Mainz, Stadthistorisches Museum Mainz,
    Zitadelle Bau D, 55131 Mainz
    Information: +49 (0)6131 67 65 65;
    E-Mail: leitung@stadtmuseum-mainz.de
    Öffnungszeiten: 14 - 17 Uhr; Sa, So.: 11 - 17 Uhr

  • ständiges Angebot

    Führung durch die Neue Synagoge in der Mainzer Neustadt

    Landeshauptstadt Mainz, Neue Synagoge Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz
    Gruppen und Führungen ausschließlich auf Anfrage
    Information: +49 (0)6131 2 10 88 00
    E-Mail: info@jgmainz.de

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